Roadtrip Kalifornien

Unser Roadtrip: In 18 Tagen durch Kalifornien

Wir besuchen insgesamt f├╝nf St├Ądte und drei Nationalparks an der Westk├╝ste der USA

Karte
Kosten
716ÔéČVerschiedene Hotels & Hostels
321ÔéČMietwagen, Tanken & Taxi
206ÔéČAbendessen und Eink├Ąufe
187ÔéČFlug CPH > OAK mit Norwegian
118ÔéČSightseeing-Touren & Eintritte
14ÔéČESTA-Einreisevisum
Die angegebenen Kosten beziehen sich auf den Preis pro Person,
es sind 17 ├ťbernachtungen enthalten.
Unsere Unterk├╝nfte
Marina Village Inn Alameda

Marina Village Inn Alameda

Nettes Hotel direkt am Wasser mit F├Ąhrverbindung nach San Francisco
Wild Palms Hotel Silicon Valley

Wild Palms Hotel Silicon Valley

Sauberes Hotel mit guter Ausgangslage zum Silicon Valley
Motel 6 Mammoth Lakes

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Perfekt als Zwischenstop f├╝r einen Roadtrip
Baymont Inn Hotel & Suites Las Vegas

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Ruhig gelegenes Hotel direkt beim Las Vegas Strip
Windsor Inn Lake Havasu City

Windsor Inn Lake Havasu City

Guter Zwischenstop auf dem Weg von Las Vegas nach Los Angeles
ITH Adventure Hostel San Diego

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S├╝├čes, sehr buntes Hostel im Zentrum von San Diego
Surf City Hostel Hermosa Beach

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G├╝nstiges Hostel direkt am Strand von Hermosa Beach
Unsere Empfehlungen
Stefan Loose Reisef├╝hrer USA (Westen)

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Dein perfekter Reisebegleiter in den USA
Grand Canyon Nationalpark

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South-Rim Tour ab Las Vegas mit Mittagessen
USA ESTA online beantragen

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Wir sind Anfang September diesen Jahres auf Weltreise gestartet! Unser erster Stop ist dabei die Westk├╝ste der USA: Ein Roadtrip durch Kalifornien. Bei der Planung unserer Route haben wir zwar viel im Internet gefunden, allerdings keine Route, die f├╝r unseren Roadtrip passend erschien. Die meisten Routen hatten den gleichen Start- und Endpunkt - wir waren aber schon auf den Start in San Francisco und das Ziel in Los Angeles festgelegt. Au├čerdem war die Anzahl der Tage entweder deutlich geringer oder deutlich h├Âher. Wenn du noch Inspiration f├╝r deinen Roadtrip brauchst, dann findest du hier nun unsere Route: 18 Tage, 4 St├Ądte, 3 Nationalparks, 3.351 Kilometer und jede Menge gutes Wetter!

Karte
Unsere Route: San Francisco > Silicon Valley > Yosemite > Mamooth Lakes > Death Valley > Las Vegas > Grand Canyon > Lake Havasu > San Diego > Los Angeles

Tag 1: Anreise

Unterkunft: Marina Village Inn | Strecke: 13 Kilometer

Wir fliegen von Kopenhagen nach San Francisco mit einem Direktflug von Norwegian. Nach etwa elf Stunden Flug kommen wir um 16 Uhr Ortszeit an und nehmen ein Taxi zum Hotel. Wir wohnen in Alameda, einem Vorort von San Francisco. Warum? Hier ist es wesentlich g├╝nstiger als in der Stadt und dennoch kann man f├╝r ein paar Dollar mit der F├Ąhre direkt ins Stadtzentrum fahren: Ohne Stau und mit Ausblick!

San Francisco F├Ąhre
Angekommen in Amerika!

Tag 2: San Francisco

Unterkunft: Marina Village Inn | Strecke: 20 Kilometer

Heute geht es f├╝r uns in die Stadt. Wir entscheiden uns f├╝r einen Hop on Hop off Bus und fahren zur Golden Gate Bridge. Das Wetter ist gut und wir k├Ânnen die Br├╝cke ohne Nebel sehen! Eine Seltenheit, denn das Wetter in der Bucht der Stadt ist oft schlecht. Nachdem wir insgesamt 20 Kilometer zu Fu├č gelaufen sind, fallen wir Abends m├╝de ins Bett. Denn trotz des Busses, der uns bequem durch die Stadt kutschieren soll, gibt es dennoch eine ganze Menge zu laufen aber dabei auch zu entdecken.

Golden Gate Bridge
Spaziergang an der Golden Gate Bridge

Tag 3: San Francisco

Unterkunft: Marina Village Inn | Strecke: 15 Kilometer

Wir fahren wieder mit dem Bus und unternehmen dieses Mal eine gro├če Tour zum Golden Gate Park und in den S├╝den der Stadt. Nachmittags schauen wir uns den Stadtteil Fishermans Warf an. Insgesamt ist San Francisco eine sehr sch├Âne, gr├╝ne, freie und liebenswerte Stadt, die uns von allen St├Ądten des Roadtrips am Ende auch mit Abstand am Besten gefallen hat! Mehr von San Francisco gibt es in Marius' Bericht:

If you're going to San Francisco

Da beginnt sie also, unsere Weltreise. Schon lange stand San Francisco an der US-amerikanischen Westk├╝ste auf unserer beider Wunschliste. Und genau deshalb haben wir sie auch als ersten Stop gew├ĄhltÔÇŽ

hier entlang

Golden Gate Bridge
Unterwegs mit dem Sightseeing Bus

Tag 4: Silicon Valley

Unterkunft: Wild Palms Hotel | Strecke: 85 Kilometer

Heute checken wir schon fr├╝h aus dem Hotel aus und fahren dieses Mal mit Uber zum Flughafen, wo wir das Auto entgegen nehmen. Uber ist ├╝brigens deutlich g├╝nstiger in Kalifornien, als es die Taxen sind! Unser Mietwagen, ein Nissan Sentra, ist deutlich gr├Â├čer, als wir dachten und wir machen uns mit guter Musik auf ins Silicon Valley: Der Roadtrip kann starten! Uns erwartet nach der k├╝hlen Bucht von San Francisco wesentlich w├Ąrmeres Wetter und nat├╝rlich viel Nerd-Kram: Marius ist in seinem Element! Wir besuchen Apple und Google und lassen nat├╝rlich auch den Merchandise Shop nicht aus. Marius hat in seinem Artikel dar├╝ber berichtet:

Ein Tag im Silicon Valley

Das Silicon Valley ist das Mekka der Nerds und Techniker: Ob Apple, Google, Facebook oder Tesla: Sie alle sind hier mit ihren Hauptsitzen vertreten. Apple Park und Google Campus beeindrucken unsÔÇŽ

hier entlang


Tag 5: Yosemite

Unterkunft: Indian Flat RV Camp | Strecke: 303 Kilometer

Nach einem guten Fr├╝hst├╝ck in dem (├╝brigens sehr sch├Ânen und g├╝nstigen) Hotel machen wir uns auf in Richtung Yosemite Nationalpark. Etwa f├╝nf Stunden Strecke liegen vor uns und wir entscheiden uns noch vorher bei einem Supermarkt zu halten. Dort kaufen wir Lebensmittel f├╝r die n├Ąchsten f├╝nf Tage ein, denn sonst w├╝rde es mit dem Essen im Nationalpark sehr, sehr teuer werdenÔÇŽ

Tioga Pass
Auf geht's in Richtung Yosemite!

Tag 6: Yosemite

Unterkunft: Indian Flat RV Camp | Strecke: 90 Kilometer

Noch vor Sonnenaufgang klingelt unser Wecker und wir fahren die ruhige Stra├če hinein in den Park. Am Tunnel View ist zu dieser fr├╝hen Stunde noch nicht viel los und wir genie├čen den Sonnenaufgang ├╝ber den Bergen. Den restlichen Tag verbringen wir mit einigen Wanderungen und halten an vielen Aussichtspunkten an. Der Park ist an Sch├Ânheit kaum zu ├╝berbietenÔÇŽ


Tag 7: Yosemite

Unterkunft: Motel 6 Mamooth Lakes | Strecke: 188 Kilometer

Heute nehmen wir den Tioga Pass im Yosemite und durchqueren den Nationalpark so von West nach Ost. Wir kommen vorbei an einigen sch├Ânen Seen und genie├čen die Natur mit deutlich weniger Touristen, als am Tag davor. Wir fahren am Ende bis nach Mamooth Lakes und schlafen dort in einem Motel, da es am n├Ąchsten Morgen direkt weiter in Richtung Death Valley geht. Meinen Bericht ├╝ber den Yosemite kannst du hier lesen!

Yosemite
Die wundersch├Âne Landschaft des Yosemite

Tag 8: Death Valley

Unterkunft: Death Valley Panamint Springs Resort | Strecke: 241 Kilometer

Auf dem Weg von Mamooth Lakes bis zu unserer Unterkunft im Death Valley erwarten uns schon viele unterschiedliche Landschaften. Wir halten oft an, um Fotos zu machen, mit der Drohne zu fliegen oder einfach die Ausblicke zu genie├čen. Einige der vielen Vorteile bei einem selbst geplanten Roadtrip!


Tag 9: Death Valley / Las Vegas

Unterkunft: Baymont Inn & Suites Las Vegas | Strecke: 281 Kilometer

Heute liegt ein langer Tag vor uns: Wir verbringen einige Stunden im Nationalpark, da die verschiedenen Aussichtspunkte jeweils eine halbe Stunde Fahrt auseinander liegen. Doch die lange Fahrt lohnt sich, denn wir sind beide sehr beeindruckt von diesem Nationalpark, der so anders ist, als der Yosemite. Marius berichtet hier von seinen Eindr├╝cken. Nach weiteren drei Stunden Fahrt erreichen wir Abends unser Hotel in Las Vegas. Zum Gl├╝ck gibt es direkt nebenan viele Restaurants und wir freuen uns ├╝ber leckeres Essen, das nicht aus Keksen oder Dosenessen besteht!

Death Valley Roadtrip
Auf dem Weg nach Las Vegas genie├čen wir die sch├Ânen Aussichten des Death Valley

Tag 10: Las Vegas

Unterkunft: Baymont Inn & Suites Las Vegas | Strecke: 25 Kilometer

Wir schauen uns heute den Las Vegas Boulevard ÔÇô kurz Strip genannt ÔÇô an. Auf einer f├╝nf Kilometer langen Stra├če findet man hier alle Casinos, Hotels, Shows und andere verr├╝ckte Dinge, die man aus Las Vegas so kennt. Wir entdecken viele au├čergew├Âhnliche und auch viele v├Âllig ├╝bertriebene Dinge und fallen nach einem langen und vor allem hei├čen Tag m├╝de ins Bett. Meine Gedanken zu Las Vegas findest du hier.

Las Vegas
Las Vegas wir kommen!

Tag 11: Grand Canyon

Unterkunft: Baymont Inn & Suites Las Vegas | Strecke: 985 Kilometer

Heute bleibt unser Mietwagen stehen, denn wir machen einen Ausflug zum Grand Canyon. Die Strecke von Las Vegas zum Grand Canyon betr├Ągt knapp 500 Kilometer je Strecke, die wir nicht selbst fahren wollten. Daher buchen wir eine gef├╝hrte Tour zum South Rim des Grand Canyons. Wir entscheiden uns gegen eine Tour zum North Rim, da man dort nur auf eine Aussichtsplattform steigen kann und wir lieber selbst herumlaufen wollen. Unsere Tour startet um 6 Uhr morgens und wir werden erst gegen 23 Uhr wieder unser Hotel in Las Vegas erreichen. Hier kannst du unsere Tour buchen:

Grand Canyon NationalparkGrand Canyon NationalparkGrand Canyon Nationalpark

Grand Canyon Nationalpark

South-Rim Tour ab Las Vegas mit Mittagessen

Insgesamt sind wir vom Grand Canyon mehr als beeindruckt, denn so riesig hatten wir ihn uns nicht vorgestellt. Die Tour selbst k├Ânnen wir nicht uneingeschr├Ąnkt empfehlen: Da Busse deutlich langsamer fahren als Autos, haben wir insgesamt nur etwa zwei Stunden Zeit am Canyon entlang zu laufen und f├╝hlen uns wie diese Touristen-Massen, ├╝ber die wir uns im Yosemite noch lustig gemacht habenÔÇŽ Wie ViehÔÇŽ Vor allem, weil wir erst so sp├Ąt Abends wieder in Las Vegas ankommen und einen Teil der Strecke am n├Ąchsten Tag noch einmal machen, h├Ątten wir doch selbst fahren und eine Nacht im Grand Canyon schlafen sollenÔÇŽ N├Ąchstes Mal!


Tag 12: Lake Havasu

Unterkunft: Windsor Inn Lake Havasu | Strecke: 253 Kilometer

Unser n├Ąchstes Ziel ist San Diego, allerdings ist uns die Strecke f├╝r einen Tag zu weit. Und so legen wir einen Zwischenstop in Lake Havasu ein. Der See ist sehr voll mit amerikanischen Touristen, die ihr dickes Motorboot zur Schau stellen wollen. Entsprechend laut ist es leider auch. Wir entdecken trotzdem eine ruhige Ecke am Strand und k├Ânnen ein wenig baden gehen.

Lake Havasu
Ein wenig Sonne tanken und baden tut immer gut

Tag 13: San Diego

Unterkunft: ITH Adventure Hostel San Diego | Strecke: 539 Kilometer

Nach einer sehr langen Autofahrt kommen wir in unserem Hostel in San Diego an. Das erste Mal in einem Hostel auf unserer Weltreise - man will sich schlie├člich langsam daran gew├Âhnen. Nach einem kleinen Ausflug zu Chipotle fallen wir Abends m├╝de ins Bett.


Tag 14: San Diego

Unterkunft: ITH Adventure Hostel San Diego | Strecke: 12 Kilometer

Heute bleibt das Auto mal wieder stehen, denn wir wollen San Diego zu Fu├č erkunden. Wir schlendern durch die kleinen Stra├čen und an der Marina entlang. Es ist sonnig und die Stadt wirklich sch├Ân, doch aus unserer Sicht eher sch├Ân zum Leben und nicht sonderlich spannend f├╝r Touristen. Attraktionen wie den San Diego Zoo oder das Sea Life schauen wir uns nicht an - diese Tierqu├Ąlerei wollen wir nicht unterst├╝tzenÔÇŽ

San Diego
Die Skyline von San Diego

Tag 15: Los Angeles

Unterkunft: Surf City Hostel | Strecke: 201 Kilometer

Nach nur einer Stunde Fahrt erreichen wir unser Hostel in Los Angeles. Es liegt im S├╝den der Stadt und direkt am Strand von Hermosa Beach. Unser Zimmer hat kein Fenster und begeistert uns daher nicht wirklich. Die Lage ist daf├╝r umso besser: Wir gehen joggen an der Strandpromenade und genie├čen den Sonnenuntergang am Strand.

Sonnenuntergang Los Angeles
Der Sonnenuntergang am Strand von Hermosa Beach

Tag 16: Los Angeles

Unterkunft: Surf City Hostel | Strecke: 95 Kilometer

Wenn man Los Angeles besucht, sollte man sich Hollywood nat├╝rlich nicht entgehen lassen und genau dort fahren wir heute hin. Wir fr├╝hst├╝cken am Strand von Santa Monica und schauen uns den Pier an. Der Pier ist eigentlich eine Art Freizeitpark, aber trotz der vielen Touristen scheinen die Fahrgesch├Ąfte selbst wie ausgestorben. ├ťbrigens endet hier die ber├╝hmte Route 66 und auch wir k├Ânnen nun behaupten einmal dort gewesen zu sein...

Anschlie├čend geht es in Richtung Walk of Fame, der eigentlich auch nicht viel mehr ist, als eine stinknormale Stra├če. W├Ąren nicht die vielen Sterne auf dem Boden, w├╝rde man kaum einen Unterschied zu den restlichen Stra├čen der Stadt sehen. Eigentlich schade, erwartet man doch Prunk und Glamour auf der vielleicht bekanntesten Stra├če der Welt! So schlendern wir den Walk entlang und entdecken den wohl dreckigsten Stern - den Stern von Donald Trump. Sonderlich beliebt scheint er wohl auch hier nicht zu sein... Marius trampelt einzwei mal drauf herum und weiter gehts. Auch das Dolby Theatre, in dem allj├Ąhrlich die Oscars verliehen werden, liegt am Walk of Fame. Aber auch das ist deutlich weniger spektakul├Ąr, als wir es gedacht h├Ątten.

Anschlie├čend geht es weiter zum Hollywood Sign, denn auch das sollte man einmal gesehen haben. Die Gegend selbst ist sehr sch├Ân und wir entdecken das ein oder andere wirklich sch├Âne Haus. Doch das Hollywood Sign selbst ist leider auch nicht mehr, als ├╝berdimensionale Buchstaben auf einem Berg...

Hollywood Sign
Das Hollywood Sign

Tag 17: Los Angeles

Unterkunft: Surf City Hostel | Zur├╝ckgelegte Strecke: 5 Kilometer

Wir haben keine Lust, uns ein weiteres Mal in den Verkehr von Los Angeles zu wagen: Los Angeles ist die Stadt mit dem h├Âchsten Verkehrsaufkommen der Welt und wir brauchten am Tag davor f├╝r eine Strecke von zehn Kilometern fast eine StundeÔÇŽ Und das, obwohl die Autobahnen teilweise unfassbare 17 Spuren je Richtung haben...

Verkehr Los Angeles
Der Verkehr in Los Angeles

Heute legen wir uns daher an den Strand und genie├čen den ersten richtigen Strandtag auf unserer Weltreise. Der kleine Ort Hermosa Beach, in dem unser Hostel liegt, steht den Str├Ąnden von Santa Monica oder Venice in nichts nach. Hier sind allerdings deutlich weniger Menschen und wir genie├čen den Tag! Alles in allem z├Ąhlt Los Angeles f├╝r uns zu den wohl ├╝bersch├Ątztesten Reisezielen ├╝berhaupt, die Strandorte der Region jedoch sind supersch├Ân, sauber, niedlich und sehr sch├Ân zu besuchen!


Tag 18: Abreise

Unser Roadtrip neigt sich dem Ende und heute Abend geht es f├╝r uns weiter nach Kolumbien! Wir verbringen den Vormittag am Strand und machen uns dann auf den Weg in Richtung Flughafen. Nachdem wir uns eine knappe Stunde durch den Verkehr gequ├Ąlt haben, dauert die Abgabe unseres Mietwagens keine zehn Minuten. Au├čerdem hat Avis einen Shuttle-Bus eingerichtet, der uns direkt zum richtigen Terminal bringt: Kolumbien wir kommen!

Roadtrip Kalifornien
Unser Roadtrip endet, wie er begonnen hat: Im sonnigen Kalifornien

Unser Mietwagen in Kalifornien

Am Anfang der Roadtrip-Planung steht nat├╝rlich ein Mietwagen: Wir hatten zun├Ąchst ├╝berlegt mit eine Wohnwagen zu fahren. Von den Stra├čen und Parkpl├Ątzen her, w├Ąre das kein Problem gewesen. Von den Kosten her allerdings lohnt es sich aus unserer Sicht aber erst, wenn man mindestens zu viert istÔÇŽ Generell darf man in den USA ab 21 Jahren ein Auto mieten. Sollte man unter 25 Jahre alt sein, muss man allerdings einen Zuschlag von 45,00 USD (ca. 40,54 Euro) pro Tag zahlen. Happig! Wir haben unseren Mietwagen bei Check24 gebucht und damit auch schon auf Gran Canaria gute Erfahrungen gemacht. Entschieden haben wir uns f├╝r den Anbieter Budget, der schlicht den besten Preis geboten hat. Wichtig ist vor allem in den Nationalparks eine Unterbodenversicherung! Die ist bei Check24 allerdings fast immer enthalten. Die Abholung und auch die R├╝ckgabe unseres Autos liefen problemlos. ├ťbrigens ist bei Avis ein zweiter Fahrer immer kostenlos enthalten. Es lohnt sich also, die verschiedenen Anbieter vorab miteinander zu vergleichen.

Mietwagen Vergleich Check24

Mietwagen Vergleich Check24

Weltweit g├╝nstige Mietwagen finden
Roadtrip USA
Unser Mietwagen im Death Valley

Tipps f├╝r deinen Roadtrip durch Kalifornien

An sich lohnt es sich bei einem l├Ąngeren Aufenthalt in einem Land, eine SIM Karte zu kaufen. Bei einem Roadtrip mit vielen Nationalparks musst du dir das aber gut ├╝berlegen. Denn wir haben in keinem der Nationalparks Handy-Empfang gehabtÔÇŽ Es gab allerdings auch kein Wifi, sodass selbst ein sehr schwacher Handy-Empfang doch oft noch besser war, als gar keiner! Daher ein sehr wichtiger Tipp: Lade dir Offline Karten herunter! Wir haben die Karten von Maps.me benutzt und waren sehr froh, sie zu haben. Dort sind n├Ąmlich auch Aussichtspunkte und Wanderwege hinterlegt. Selbst wenn die Beschilderung der Stra├čen in den USA nicht schlecht ist, h├Ątten wir uns ohne Maps.me mehr als einmal verfahren! Um neue Karten runter zu laden, einfach an einem Target, Walmart, Starbucks oder McDonalds halten: Die haben gutes und kostenloses Wifi.

Maps.me f├╝r iOS

Maps.me f├╝r iOS

Offline Navigation f├╝r Unterwegs
Maps.me f├╝r Android

Maps.me f├╝r Android

Offline Navigation f├╝r Unterwegs

Die bessere Navigation hat dennoch Google Maps und dort gibt es direkt den n├Ąchsten Tipp von mir: Wenn man mit Google Maps eine Route berechnet, werden Tankstellen entlang der Route direkt mit Benzinpreisen angezeigt! So haben wir teilweise ├╝ber 2,00 USD (ca. 1,80 Euro) pro Galone gesparrt. Das Tanken ist in Amerika zwar g├╝nstig, aber gerade in l├Ąndlichen Regionen werden die Preise absurd hoch. Wir haben auch festgestellt, dass das Benzin in Kalifornien deutlich teurer war, als in Nevada und Arizona. Also in Las Vegas noch einmal volltankenÔÇŽ Apropos Benzin: In den Nationalparks selbst, vor allem aber im Yosemite, gibt es keine Tankstellen. Man sollte also fr├╝h genug volltanken und mit dem Benzin etwas sparsamer umgehen.

Roadtrip USA
In den Nationalparks gibt es oft keine Tankstellen...

Bez├╝glich des Essens habe ich auch noch Tipps zum Geldsparen f├╝r dich: Versuche, Hotels mit Fr├╝hst├╝ck zu finden. Auch wenn das Fr├╝hst├╝ck oft nur aus Cornflakes oder Toast besteht, hat man erst einmal etwas im Magen und kann in den Tag starten. In den Nationalparks achte am besten darauf, dass deine Unterkunft einen K├╝hlschrank hat. So haben wir uns Milch und Cornflakes gekauft und konnten an den sch├Ânsten Orten im Nationalpark fr├╝hst├╝cken! Unsere faltbare Sch├╝sseln aus Silikon und die Sporks (Gabel, L├Âffel und Messer in einem) haben uns jeden Tag treue Dienste erwiesen. In den Nationalparks ist auch das sonstige Essen sehr, sehr teuer und wir haben uns vorher bei Walmart mit Essen eingedeckt. In gr├Â├čeren Orten lohnt es sich immer zu den Ketten zu gehen. Nat├╝rlich ist Essengehen in einem richtigen Restaurant viel sch├Âner, aber es ist auch mindestens drei Mal so teuerÔÇŽ Wir haben w├Ąhrend unserer Zeit die Ketten Subway, Chipotle (Mexikanisch) und Panda Express (Chinesisch) sehr zu sch├Ątzen gelernt. Hier bekommt man f├╝r etwa 6,00 USD (ca. 5,41 Euro) ein gutes und ausnahmsweise nicht ungesundes Essen. Ein Burger muss nat├╝rlich auch sein: Da k├Ânnen wir besonders Five Guys, aber auch In-n-Out empfehlen - tausend mal besser als McDonalds, gar keine Frage!


Fazit unseres Roadtrips

Insgesamt haben wir viel im Auto gesessen, aber auch sehr, sehr viel gesehen. Das Autofahren in Amerika ist meist sehr einfach, in den gro├čen St├Ądten aber auch schnell stressig: In Los Angeles gibt es Autobahnen mit 17 Fahrstreifen je Richtung!! Google Maps ist hier auf jeden Fall eine gro├če Hilfe. Mit Parkpl├Ątzen hatten wir nie Probleme, da selbst die kleinsten Restaurants einen Parkplatz direkt vor der T├╝r haben. In den St├Ądten, die wir besucht haben w├Ąre ohne Auto nichts gegangen und wir verstehen nun, warum den Amerikanern der Ruf voraus eilt, sie w├Ąren faul.

Roadtrip Kalifornien
Selbst im Nirgendwo des Death Valley waren die Stra├čen gut ausgebaut!

Die 18 Tage waren eine recht kurze Zeit f├╝r die vielen Dinge, die wir angesehen haben: Gern h├Ątten wir zwischendurch noch einen Tag ÔÇ×PauseÔÇť eingelegt, um die vielen Eindr├╝cke besser verarbeiten zu k├Ânnen. Au├čerdem h├Ątten wir gern mehr Zeit f├╝r den Grand Canyon gehabt, um auch Wanderungen unternehmen zu k├Ânnen. Statt unserer 18 Tage, w├╝rden wir eher volle drei Wochen (mindestens) empfehlen. Mit unsere Route allerdings haben wir ins Schwarze getroffen: Kein Weg war zu lang, kein Ziel zu langweilig. St├Ądte wie San Francisco und San Diego sind sehr sehens- und lebenswert, Los Angeles und auch Las Vegas in Nevada haben uns hingegen ziemlich kalt gelassen. Kalifornien hat uns in erster Linie durch seine unglaubliche Natur beeindruckt: Gerade der Yosemite und das Death Valley im Kontrast sind eine Erfahrung f├╝r sich, die du auf keinen Fall verpassen solltest, wenn es f├╝r dich vielleicht auch bald hei├čt: Welcome to California!

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  1. Heiko am 9. August 2018 um 19:50 Uhr

    Hey ihr beiden..
    Unter einem Anfall an Melancholie habe ich das inet auch wieder nach einem Roadtrip durchforstet und bin darauf auf eure Seite gesto├čen..
    Vorab schonmal ein Danke..
    Die Bilder weckten viele Erinnerungen, aber auch ein wenig Lust auf mehr..
    Wir waren zu 4. (2 P├Ąrchen) 2014 auf einem sehr ├Ąhnlichen Trip. Reiseziele fast identisch, auch 18 Tage..
    Nur die Reihenfolge und Routenplanung etwas anders..
    Alles wieder erkannt aber doch viel neues entdeckt ;D so m├Âchte ich das Mal kurz zusammenfassen.

    Wir haben seiner Zeit viele Videos und Bilder geschossen welches sich in einem ├╝ber 2 Std Urlaubsvideo zusammenf├╝hrt, welches man sich mindestens einmal im Jahr zu Gem├╝te f├╝hrt ;D

    Das ist ein so sch├Âner Ort und wir sind ziemlich alle zum gleichen Schluss gekommen wie ihr..
    Frisco beste Stadt der Welt <3
    Und Vegas muss man mal gesehen haben, mehr aber auch nicht ;D

    F├╝r mich die Highlights derzeit waren die late night Alcatraz Tour in frisco..
    Die sealions allg ├╝berall an den Str├Ąnden und um frisco rum.
    Die Wasserf├Ąlle in josemite
    Santa Monica pier
    Death Valley am Pool trocknen und nachts auf dem Schaukelstuhl den warmen windzug genie├čen..
    Jetski fahren am Lake mead
    Der Heli Flug ├╝ber dem grand Canyon, und das Picknick vor Ort ;D
    Und falls Ichs vergessen habe.. frisco <3
    Auto fahren macht so Spa├č da, sch├Âne Stadt, freundliche Leute.. alles top

    Bei uns war ├╝brigens mitte Mai 2014 auch 4 Tage komplett freie Sicht auf die golden Gate Bridge.
    Als wir in la so eine touri Tour mit dem Bus von deutschen Auswanderern gemacht und denen das erz├Ąhlt haben wollten die uns das kaum glauben..
    Dann ├╝ber Google street View die Spots abgefahren und tats├Ąchlich alles voller nebel.
    Diese Tatsache gepaart von den Bildern und eurem Res├╝mee erinnert wirklich sehr stark an unseren Roadtrip :D

    Daher danke f├╝r euren Beitrag.. :)

    1. Antwort von Cosi am 10. August 2018 um 12:03 Uhr

      Hallo Heiko,
      vielen Dank f├╝r das Lob. Lustig, dass ihr genau die gleichen Erfahrungen gemacht habt, denn wir haben auch einige getroffen, die LA am sch├Ânsten fanden oder total begeistert von Las Vegas sind... Insgesamt war es wirklich eine sehr sch├Âne Strecke und wir wollen auf jeden Fall irgendwann einmal zur├╝ck kommen nach Kalifornien :)

  2. Friederike am 24. Oktober 2017 um 19:59 Uhr

    Sch├Âne Zusammenfassung. Interessant zu lesen. Die Fotos sind einfach suuuper. Danke! Friederike

    1. Antwort von Marius am 25. Oktober 2017 um 17:34 Uhr

      Hi Friederike,
      Vielen Dank, das freut uns sehr! Wenn du auch irgendwann mal in Kalifornien sein solltest, denk an unsere Tipps ;)

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