Roadtrip Kalifornien

Unser Roadtrip: In 18 Tagen durch Kalifornien

Wir besuchen insgesamt fünf Städte und drei Nationalparks an der Westküste der USA

Wir sind Anfang September diesen Jahres auf Weltreise gestartet! Unser erster Stop ist dabei die Westküste der USA: Ein Roadtrip durch Kalifornien. Bei der Planung unserer Route haben wir zwar viel im Internet gefunden, allerdings keine Route, die für unseren Roadtrip passend erschien. Die meisten Routen hatten den gleichen Start- und Endpunkt – wir waren aber schon auf den Start in San Francisco und das Ziel in Los Angeles festgelegt. Außerdem war die Anzahl der Tage entweder deutlich geringer oder deutlich höher. Wenn du noch Inspiration für deinen Roadtrip brauchst, dann findest du hier nun unsere Route: 18 Tage, 4 Städte, 3 Nationalparks, 3.351 Kilometer und jede Menge gutes Wetter!


Roadtrip USA

Unsere Route: San Francisco > Silicon Valley > Yosemite > Mamooth Lakes > Death Valley > Las Vegas > Grand Canyon > Lake Havasu > San Diego > Los Angeles

Unser Roadtrip durch Kalifornien

Tag 1: Anreise

Unterkunft: Marina Village Inn
Zurückgelegte Strecke: 13 Kilometer

Wir fliegen von Kopenhagen nach San Francisco mit einem Direktflug von Norwegian. Nach etwa elf Stunden Flug kommen wir um 16 Uhr Ortszeit an und nehmen ein Taxi zum Hotel. Wir wohnen in Alameda, einem Vorort von San Francisco. Warum? Hier ist es wesentlich günstiger als in der Stadt und dennoch kann man für ein paar Dollar mit der Fähre direkt ins Stadtzentrum fahren: Ohne Stau und mit Ausblick!

San Francisco Fähre

Angekommen in Amerika!

Tag 2: San Francisco

Unterkunft: Marina Village Inn
Zurückgelegte Strecke: 20 Kilometer

Heute geht es für uns in die Stadt. Wir entscheiden uns für einen Hop on Hop off Bus und fahren zur Golden Gate Bridge. Das Wetter ist gut und wir können die Brücke ohne Nebel sehen! Eine Seltenheit, denn das Wetter in der Bucht der Stadt ist oft schlecht. Nachdem wir insgesamt 20 Kilometer zu Fuß gelaufen sind, fallen wir Abends müde ins Bett. Denn trotz des Busses, der uns bequem durch die Stadt kutschieren soll, gibt es dennoch eine ganze Menge zu laufen aber dabei auch zu entdecken.

Golden Gate Bridge

Spaziergang an der Golden Gate Bridge

Tag 3: San Francisco

Unterkunft: Marina Village Inn
Zurückgelegte Strecke: 15 Kilometer

Wir fahren wieder mit dem Bus und unternehmen dieses Mal eine große Tour zum Golden Gate Park und in den Süden der Stadt. Nachmittags schauen wir uns den Stadtteil Fishermans Warf an. Insgesamt ist San Francisco eine sehr schöne, grüne, freie und liebenswerte Stadt, die uns von allen Städten des Roadtrips am Ende auch mit Abstand am Besten gefallen hat! Mehr von San Francisco gibt es in Marius‘ Bericht.

Golden Gate Bridge

Unterwegs mit dem Sightseeing Bus

Tag 4: Silicon Valley

Unterkunft: Wild Palms Hotel
Zurückgelegte Strecke: 85 Kilometer

Heute checken wir schon früh aus dem Hotel aus und fahren dieses Mal mit Uber zum Flughafen, wo wir das Auto entgegen nehmen. Uber ist übrigens deutlich günstiger in Kalifornien, als es die Taxen sind! Unser Mietwagen, ein Nissan Sentra, ist deutlich größer, als wir dachten und wir machen uns mit guter Musik auf ins Silicon Valley: Der Roadtrip kann starten! Uns erwartet nach der kühlen Bucht von San Francisco wesentlich wärmeres Wetter und natürlich viel Nerd-Kram: Marius ist in seinem Element! Wir besuchen Apple und Google und lassen natürlich auch den Merchandise Shop nicht aus. Marius hat in seinem Artikel darüber berichtet.

Tag 5: Yosemite

Unterkunft: Indian Flat RV Camp
Zurückgelegte Strecke: 303 Kilometer

Nach einem guten Frühstück in dem (übrigens sehr schönen und günstigen) Hotel machen wir uns auf in Richtung Yosemite Nationalpark. Etwa fünf Stunden Strecke liegen vor uns und wir entscheiden uns noch vorher bei einem Supermarkt zu halten. Dort kaufen wir Lebensmittel für die nächsten fünf Tage ein, denn sonst würde es mit dem Essen im Nationalpark sehr, sehr teuer werden…

Tioga Pass

Auf geht’s in Richtung Yosemite!

Tag 6: Yosemite

Unterkunft: Indian Flat RV Camp
Zurückgelegte Strecke: 90 Kilometer

Noch vor Sonnenaufgang klingelt unser Wecker und wir fahren die ruhige Straße hinein in den Park. Am Tunnel View ist zu dieser frühen Stunde noch nicht viel los und wir genießen den Sonnenaufgang über den Bergen. Den restlichen Tag verbringen wir mit einigen Wanderungen und halten an vielen Aussichtspunkten an. Der Park ist an Schönheit kaum zu überbieten…

Tag 7: Yosemite

Unterkunft: Motel 6 Mamooth Lakes
Zurückgelegte Strecke: 188 Kilometer

Heute nehmen wir den Tioga Pass im Yosemite und durchqueren den Nationalpark so von West nach Ost. Wir kommen vorbei an einigen schönen Seen und genießen die Natur mit deutlich weniger Touristen, als am Tag davor. Wir fahren am Ende bis nach Mamooth Lakes und schlafen dort in einem Motel, da es am nächsten Morgen direkt weiter in Richtung Death Valley geht. Meinen Bericht über den Yosemite kannst du hier lesen!

Yosemite

Die wunderschöne Landschaft des Yosemite

Tag 8: Death Valley

Unterkunft: Death Valley Panamint Springs Resort
Zurückgelegte Strecke: 241 Kilometer

Auf dem Weg von Mamooth Lakes bis zu unserer Unterkunft im Death Valley erwarten uns schon viele unterschiedliche Landschaften. Wir halten oft an, um Fotos zu machen, mit der Drohne zu fliegen oder einfach die Ausblicke zu genießen. Einige der vielen Vorteile bei einem selbst geplanten Roadtrip!

Tag 9: Death Valley / Las Vegas

Unterkunft: Baymont Inn & Suites Las Vegas
Zurückgelegte Strecke: 281 Kilometer

Heute liegt ein langer Tag vor uns: Wir verbringen einige Stunden im Nationalpark, da die verschiedenen Aussichtspunkte jeweils eine halbe Stunde Fahrt auseinander liegen. Doch die lange Fahrt lohnt sich, denn wir sind beide sehr beeindruckt von diesem Nationalpark, der so anders ist, als der Yosemite. Marius berichtet hier von seinen Eindrücken. Nach weiteren drei Stunden Fahrt erreichen wir Abends unser Hotel in Las Vegas. Zum Glück gibt es direkt nebenan viele Restaurants und wir freuen uns über leckeres Essen, das nicht aus Keksen oder Dosenessen besteht!

Death Valley Roadtrip

Auf dem Weg nach Las Vegas genießen wir die schönen Aussichten des Death Valley

Tag 10: Las Vegas

Unterkunft: Baymont Inn & Suites Las Vegas

Zurückgelegte Strecke: 25 Kilometer

Wir schauen uns heute den Las Vegas Boulevard – kurz Strip genannt – an. Auf einer fünf Kilometer langen Straße findet man hier alle Casinos, Hotels, Shows und andere verrückte Dinge, die man aus Las Vegas so kennt. Wir entdecken viele außergewöhnliche und auch viele völlig übertriebene Dinge und fallen nach einem langen und vor allem heißen Tag müde ins Bett. Meine Gedanken zu Las Vegas findest du hier.

Las Vegas

Las Vegas wir kommen!

Tag 11: Grand Canyon

Unterkunft: Baymont Inn & Suites Las Vegas
Zurückgelegte Strecke: 985 Kilometer

Heute bleibt unser Mietwagen stehen, denn wir machen einen Ausflug zum Grand Canyon. Die Strecke von Las Vegas zum Grand Canyon beträgt knapp 500 Kilometer je Strecke, die wir nicht selbst fahren wollten. Über Grand Canyon Scenic Airlines buchen wir eine Rundfahrt zum South Rim des Grand Canyons. Wir entscheiden uns gegen eine Tour zum North Rim, da man dort nur auf eine Aussichtsplattform steigen kann und wir lieber selbst herumlaufen wollen. Unsere Tour startet um 6 Uhr morgens und wir werden erst gegen 23 Uhr wieder unser Hotel in Las Vegas erreichen. Insgesamt sind wir vom Grand Canyon mehr als beeindruckt, denn so riesig hatten wir ihn uns nicht vorgestellt. Die Tour selbst können wir nicht uneingeschränkt empfehlen: Da Busse deutlich langsamer fahren als Autos, haben wir insgesamt nur etwa zwei Stunden Zeit am Canyon entlang zu laufen und fühlen uns wie diese Touristen-Massen, über die wir uns im Yosemite noch lustig gemacht haben… Wie Vieh… Vor allem, weil wir erst so spät Abends wieder in Las Vegas ankommen und einen Teil der Strecke am nächsten Tag noch einmal machen, hätten wir doch selbst fahren und eine Nacht im Grand Canyon schlafen sollen… Nächstes Mal!

Tag 12: Lake Havasu

Unterkunft: Windsor Inn Lake Havasu
Zurückgelegte Strecke: 253 Kilometer

Unser nächstes Ziel ist San Diego, allerdings ist uns die Strecke für einen Tag zu weit. Und so legen wir einen Zwischenstop in Lake Havasu ein. Der See ist sehr voll mit amerikanischen Touristen, die ihr dickes Motorboot zur Schau stellen wollen. Entsprechend laut ist es leider auch. Wir entdecken trotzdem eine ruhige Ecke am Strand und können ein wenig baden gehen.

Lake Havasu

Ein wenig Sonne tanken und baden tut immer gut

Tag 13: San Diego

Unterkunft: ITH Adventure Hostel San Diego
Zurückgelegte Strecke: 539 Kilometer

Nach einer sehr langen Autofahrt kommen wir in unserem Hostel in San Diego an. Das erste Mal in einem Hostel auf unserer Weltreise – man will sich schließlich langsam daran gewöhnen. Nach einem kleinen Ausflug zu Chipotle fallen wir Abends müde ins Bett.

Tag 14: San Diego

Unterkunft: ITH Adventure Hostel San Diego
Zurückgelegte Strecke: 12 Kilometer

Heute bleibt das Auto mal wieder stehen, denn wir wollen San Diego zu Fuß erkunden. Wir schlendern durch die kleinen Straßen und an der Marina entlang. Es ist sonnig und die Stadt wirklich schön, doch aus unserer Sicht eher schön zum Leben und nicht sonderlich spannend für Touristen. Attraktionen wie den San Diego Zoo oder das Sea Life schauen wir uns nicht an – diese Tierquälerei wollen wir nicht unterstützen…

San Diego

Die Skyline von San Diego

Tag 15: Los Angeles

Unterkunft: Surf City Hostel
Zurückgelegte Strecke: 201 Kilometer

Nach nur einer Stunde Fahrt erreichen wir unser Hostel in Los Angeles. Es liegt im Süden der Stadt und direkt am Strand von Hermosa Beach. Unser Zimmer hat kein Fenster und begeistert uns daher nicht wirklich. Die Lage ist dafür umso besser: Wir gehen joggen an der Strandpromenade und genießen den Sonnenuntergang am Strand.

Sonnenuntergang Los Angeles

Der Sonnenuntergang am Strand von Hermosa Beach

Tag 16: Los Angeles

Unterkunft: Surf City Hostel
Zurückgelegte Strecke: 95 Kilometer

Wenn man Los Angeles besucht, sollte man sich Hollywood natürlich nicht entgehen lassen und genau dort fahren wir heute hin. Wir frühstücken am Strand von Santa Monica und schauen uns den Pier an. Der Pier ist eigentlich eine Art Freizeitpark, aber trotz der vielen Touristen scheinen die Fahrgeschäfte selbst wie ausgestorben. Übrigens endet hier die berühmte Route 66 und auch wir können nun behaupten einmal dort gewesen zu sein…

Anschließend geht es in Richtung Walk of Fame, der eigentlich auch nicht viel mehr ist, als eine stinknormale Straße. Wären nicht die vielen Sterne auf dem Boden, würde man kaum einen Unterschied zu den restlichen Straßen der Stadt sehen. Eigentlich schade, erwartet man doch Prunk und Glamour auf der vielleicht bekanntesten Straße der Welt! So schlendern wir den Walk entlang und entdecken den wohl dreckigsten Stern – den Stern von Donald Trump. Sonderlich beliebt scheint er wohl auch hier nicht zu sein… Marius trampelt einzwei mal drauf herum und weiter gehts. Auch das Dolby Theatre, in dem alljährlich die Oscars verliehen werden, liegt am Walk of Fame. Aber auch das ist deutlich weniger spektakulär, als wir es gedacht hätten.

Anschließend geht es weiter zum Hollywood Sign, denn auch das sollte man einmal gesehen haben. Die Gegend selbst ist sehr schön und wir entdecken das ein oder andere wirklich schöne Haus. Doch das Hollywood Sign selbst ist leider auch nicht mehr, als überdimensionale Buchstaben auf einem Berg…

Hollywood Sign

Das Hollywood Sign

Tag 17: Los Angeles

Unterkunft: Surf City Hostel
Zurückgelegte Strecke: 5 Kilometer

Wir haben keine Lust, uns ein weiteres Mal in den Verkehr von Los Angeles zu wagen: Los Angeles ist die Stadt mit dem höchsten Verkehrsaufkommen der Welt und wir brauchten am Tag davor für eine Strecke von zehn Kilometern fast eine Stunde… Und das, obwohl die Autobahnen teilweise unfassbare 17 Spuren je Richtung haben…

Verkehr Los Angeles

Der Verkehr in Los Angeles

Heute legen wir uns daher an den Strand und genießen den ersten richtigen Strandtag auf unserer Weltreise. Der kleine Ort Hermosa Beach, in dem unser Hostel liegt, steht den Stränden von Santa Monica oder Venice in nichts nach. Hier sind allerdings deutlich weniger Menschen und wir genießen den Tag! Alles in allem zählt Los Angeles für uns zu den wohl überschätztesten Reisezielen überhaupt, die Strandorte der Region jedoch sind superschön, sauber, niedlich und sehr schön zu besuchen!

Tag 18: Abreise

Unser Roadtrip neigt sich dem Ende und heute Abend geht es für uns weiter nach Kolumbien! Wir verbringen den Vormittag am Strand und machen uns dann auf den Weg in Richtung Flughafen. Nachdem wir uns eine knappe Stunde durch den Verkehr gequält haben, dauert die Abgabe unseres Mietwagens keine zehn Minuten. Außerdem hat Avis einen Shuttle-Bus eingerichtet, der uns direkt zum richtigen Terminal bringt: Kolumbien wir kommen!

Roadtrip Kalifornien

Unser Roadtrip endet, wie er begonnen hat: Im sonnigen Kalifornien

Unser Mietwagen

Am Anfang der Roadtrip-Planung steht natürlich ein Mietwagen: Wir hatten zunächst überlegt mit eine Wohnwagen zu fahren. Von den Straßen und Parkplätzen her, wäre das kein Problem gewesen. Von den Kosten her allerdings lohnt es sich aus unserer Sicht aber erst, wenn man mindestens zu viert ist… Generell darf man in den USA ab 21 Jahren ein Auto mieten. Sollte man unter 25 Jahre alt sein, muss man allerdings einen Zuschlag von 45 USD pro Tag zahlen. Happig! Wir haben unseren Mietwagen bei Check24 gebucht und damit auch schon auf Gran Canaria gute Erfahrungen gemacht. Entschieden haben wir uns für den Anbieter Budget, der schlicht den besten Preis geboten hat. Wichtig ist vor allem in den Nationalparks eine Unterbodenversicherung! Die ist bei Check24 allerdings fast immer enthalten. Die Abholung und auch die Rückgabe unseres Autos liefen problemlos. Übrigens ist bei Avis ein zweiter Fahrer immer kostenlos enthalten. Es lohnt sich also, die verschiedenen Anbieter vorab miteinander zu vergleichen.

Roadtrip USA

Unser Mietwagen im Death Valley

Tipps für deinen Roadtrip durch Kalifornien

An sich lohnt es sich bei einem längeren Aufenthalt in einem Land, eine SIM Karte zu kaufen. Bei einem Roadtrip mit vielen Nationalparks musst du dir das aber gut überlegen. Denn wir haben in keinem der Nationalparks Handy-Empfang gehabt… Es gab allerdings auch kein Wifi, sodass selbst ein sehr schwacher Handy-Empfang doch oft noch besser war, als gar keiner! Daher ein sehr wichtiger Tipp: Lade dir Offline Karten herunter! Wir haben die Karten von Maps.me benutzt und waren sehr froh, sie zu haben. Dort sind nämlich auch Aussichtspunkte und Wanderwege hinterlegt. Selbst wenn die Beschilderung der Straßen in den USA nicht schlecht ist, hätten wir uns ohne Maps.me mehr als einmal verfahren! Um neue Karten runter zu laden, einfach an einem Target, Walmart, Starbucks oder McDonalds halten: Die haben gutes und kostenloses Wifi.

Maps.me für iOS Maps.me für Android

Die bessere Navigation hat dennoch Google Maps und dort gibt es direkt den nächsten Tipp von mir: Wenn man mit Google Maps eine Route berechnet, werden Tankstellen entlang der Route direkt mit Benzinpreisen angezeigt! So haben wir teilweise über zwei Dollar pro Galone gesparrt. Das Tanken ist in Amerika zwar günstig, aber gerade in ländlichen Regionen werden die Preise absurd hoch. Wir haben auch festgestellt, dass das Benzin in Kalifornien deutlich teurer war, als in Nevada und Arizona. Also in Las Vegas noch einmal volltanken… Apropos Benzin: In den Nationalparks selbst, vor allem aber im Yosemite, gibt es keine Tankstellen. Man sollte also früh genug volltanken und mit dem Benzin etwas sparsamer umgehen.

Roadtrip USA

In den Nationalparks gibt es oft keine Tankstellen…

Bezüglich des Essens habe ich auch noch Tipps zum Geldsparen für dich: Versuche, Hotels mit Frühstück zu finden. Auch wenn das Frühstück oft nur aus Cornflakes oder Toast besteht, hat man erst einmal etwas im Magen und kann in den Tag starten. In den Nationalparks achte am besten darauf, dass deine Unterkunft einen Kühlschrank hat. So haben wir uns Milch und Cornflakes gekauft und konnten an den schönsten Orten im Nationalpark frühstücken! Unsere faltbare Schüsseln aus Silikon und die Sporks (Gabel, Löffel und Messer in einem) haben uns jeden Tag treue Dienste erwiesen. In den Nationalparks ist auch das sonstige Essen sehr, sehr teuer und wir haben uns vorher bei Walmart mit Essen eingedeckt. In größeren Orten lohnt es sich immer zu den Ketten zu gehen. Natürlich ist Essengehen in einem richtigen Restaurant viel schöner, aber es ist auch mindestens drei Mal so teuer… Wir haben während unserer Zeit die Ketten Subway, Chipotle (Mexikanisch) und Panda Express (Chinesisch) sehr zu schätzen gelernt. Hier bekommt man für etwa 6,- Dollar ein gutes und ausnahmsweise nicht ungesundes Essen. Ein Burger muss natürlich auch sein: Da können wir besonders Five Guys, aber auch In-n-Out empfehlen – tausend mal besser als McDonalds, gar keine Frage!

Fazit unseres Roadtrips

Insgesamt haben wir viel im Auto gesessen, aber auch sehr, sehr viel gesehen. Das Autofahren in Amerika ist meist sehr einfach, in den großen Städten aber auch schnell stressig: In Los Angeles gibt es Autobahnen mit 17 Fahrstreifen je Richtung!! Google Maps ist hier auf jeden Fall eine große Hilfe. Mit Parkplätzen hatten wir nie Probleme, da selbst die kleinsten Restaurants einen Parkplatz direkt vor der Tür haben. In den Städten, die wir besucht haben wäre ohne Auto nichts gegangen und wir verstehen nun, warum den Amerikanern der Ruf voraus eilt, sie wären faul.

Roadtrip Kalifornien

Selbst im Nirgendwo des Death Valley waren die Straßen gut ausgebaut!

Die 18 Tage waren eine recht kurze Zeit für die vielen Dinge, die wir angesehen haben: Gern hätten wir zwischendurch noch einen Tag „Pause“ eingelegt, um die vielen Eindrücke besser verarbeiten zu können. Außerdem hätten wir gern mehr Zeit für den Grand Canyon gehabt, um auch Wanderungen unternehmen zu können. Statt unserer 18 Tage, würden wir eher volle drei Wochen (mindestens) empfehlen. Mit unsere Route allerdings haben wir ins Schwarze getroffen: Kein Weg war zu lang, kein Ziel zu langweilig. Städte wie San Francisco und San Diego sind sehr sehens- und lebenswert, Los Angeles und auch Las Vegas in Nevada haben uns hingegen ziemlich kalt gelassen. Kalifornien hat uns in erster Linie durch seine unglaubliche Natur beeindruckt: Gerade der Yosemite und das Death Valley im Kontrast sind eine Erfahrung für sich, die du auf keinen Fall verpassen solltest, wenn es für dich vielleicht auch bald heißt: Welcome to California!

Für Abenteurer. Für Träumer. Für dich!

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  1. Heiko

    am 9. August 2018 um 19:50 Uhr

    Hey ihr beiden..
    Unter einem Anfall an Melancholie habe ich das inet auch wieder nach einem Roadtrip durchforstet und bin darauf auf eure Seite gestoßen..
    Vorab schonmal ein Danke..
    Die Bilder weckten viele Erinnerungen, aber auch ein wenig Lust auf mehr..
    Wir waren zu 4. (2 Pärchen) 2014 auf einem sehr ähnlichen Trip. Reiseziele fast identisch, auch 18 Tage..
    Nur die Reihenfolge und Routenplanung etwas anders..
    Alles wieder erkannt aber doch viel neues entdeckt ;D so möchte ich das Mal kurz zusammenfassen.

    Wir haben seiner Zeit viele Videos und Bilder geschossen welches sich in einem über 2 Std Urlaubsvideo zusammenführt, welches man sich mindestens einmal im Jahr zu Gemüte führt ;D

    Das ist ein so schöner Ort und wir sind ziemlich alle zum gleichen Schluss gekommen wie ihr..
    Frisco beste Stadt der Welt <3
    Und Vegas muss man mal gesehen haben, mehr aber auch nicht ;D

    Für mich die Highlights derzeit waren die late night Alcatraz Tour in frisco..
    Die sealions allg überall an den Stränden und um frisco rum.
    Die Wasserfälle in josemite
    Santa Monica pier
    Death Valley am Pool trocknen und nachts auf dem Schaukelstuhl den warmen windzug genießen..
    Jetski fahren am Lake mead
    Der Heli Flug über dem grand Canyon, und das Picknick vor Ort ;D
    Und falls Ichs vergessen habe.. frisco <3
    Auto fahren macht so Spaß da, schöne Stadt, freundliche Leute.. alles top

    Bei uns war übrigens mitte Mai 2014 auch 4 Tage komplett freie Sicht auf die golden Gate Bridge.
    Als wir in la so eine touri Tour mit dem Bus von deutschen Auswanderern gemacht und denen das erzählt haben wollten die uns das kaum glauben..
    Dann über Google street View die Spots abgefahren und tatsächlich alles voller nebel.
    Diese Tatsache gepaart von den Bildern und eurem Resümee erinnert wirklich sehr stark an unseren Roadtrip :D

    Daher danke für euren Beitrag.. :)

    1. Cosi

      am 10. August 2018 um 12:03 Uhr

      Hallo Heiko,
      vielen Dank für das Lob. Lustig, dass ihr genau die gleichen Erfahrungen gemacht habt, denn wir haben auch einige getroffen, die LA am schönsten fanden oder total begeistert von Las Vegas sind... Insgesamt war es wirklich eine sehr schöne Strecke und wir wollen auf jeden Fall irgendwann einmal zurück kommen nach Kalifornien :)

  2. Friederike

    am 24. Oktober 2017 um 19:59 Uhr

    Schöne Zusammenfassung. Interessant zu lesen. Die Fotos sind einfach suuuper. Danke! Friederike

    1. Marius

      am 25. Oktober 2017 um 17:34 Uhr

      Hi Friederike,
      Vielen Dank, das freut uns sehr! Wenn du auch irgendwann mal in Kalifornien sein solltest, denk an unsere Tipps ;)

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