Seoul: Eine Stadt der Gegens├Ątze

Zwischen Wolkenkratzern und alten Pal├Ąsten, zwischen gr├╝nen G├Ąrten und schmalen Gassen

Karte
Kosten
67ÔéČFlug ab Taiwan
57ÔéČInkl. Fr├╝hst├╝ck
46ÔéČEintritte & DMZ-Tour
35ÔéČMittag- & Abendessen
24ÔéČMetro & Flughafenbus
Die angegebenen Kosten beziehen sich auf den Preis pro Person,
es sind 4 ├ťbernachtungen enthalten.
Unsere Unterkunft
Oh My Guesthouse SeoulOh My Guesthouse SeoulOh My Guesthouse Seoul

Oh My Guesthouse Seoul

Sehr saubere und sch├Âne Unterkunft mit unglaublich netter Gastgeberin

Das wir mal nach Seoul reisen w├╝rden hatten wir am Anfang unserer Reise nicht gedacht. Als wir in Panama auf der sch├Ânen Isla Popa sa├čen und mit der netten Besitzerin geplaudert haben: Ihre Tochter wohnt in Seoul und sie hat so davon geschw├Ąrmt. "Machen wir irgendwann mal", haben wir uns gesagtÔÇŽ S├╝dkorea ist genau wie Taiwan kein typisches Reiseland, aber als wir unseren Trip nach Taiwan und Japan geplant haben und gesehen haben wie g├╝nstig die Fl├╝ge sind, erinnerten wir uns wieder an Isla Popa und bauten Seoul in unsere Route ein. Keine komplette Rundreise durch S├╝dkorea, aber Seoul und die Grenze zu Nordkorea, die wollten wir auf jeden Fall sehen!

Gleich vorweg: Seoul ist eine tolle Stadt, die aus unserer Sicht v├Âllig untersch├Ątzt ist! Sie geht ein wenig unter zwischen ihren pomp├Âsen Nachbarn Tokio, Hongkong und Shanghai, aber das zu unrecht. In Shanghai waren wir noch nicht, aber mit Hongkong und Tokio kann Seoul auf jeden Fall mithalten. Aber nun von vorn:

Eine zentrale Unterkunft in Seoul ist Gold wert

Als wir in Seoul am Flughafen ankommen, erwarten uns angenehme Temperaturen, unglaublich freundliche Flughafenmitarbeiter und all das was wir in dem chaotischen S├╝dostasien vermisst haben. In einem Bookstore kaufen wir uns die T-Money Card, das Zahlungsmittel f├╝r alle Verkehrsmittel in Seoul. ├ähnlich wie auch schon in Taiwan, kann man die Karte f├╝r alle Busse und Bahnen nutzen. Die Karte kostet einmalig 4.000,00 KRW (ca. 3,08 Euro), aber da du mit der Karte auf alle Fahrten zehn Prozent sparst, hast du das schnell wieder drin. Wir laden etwas Geld drauf, suchen nach dem richtigen Bus und werden f├╝r nur 9.000,00 KRW (ca. 6,93 Euro) in die Stadt gefahren. Der Bus ist mit Abstand die g├╝nstigste M├Âglichkeit, um in die Stadt zu kommen, da der Flughafen Incheon etwa 60 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt. Unsere Unterkunft das Oh my Guesthouse liegt zentral, in der N├Ąhe der Metro und des bekannten Gyeongbokgung Palace. Besonders die zentrale Lage lernen wir in den kommenden Tagen sehr zu sch├Ątzen, den Seoul ist riesig! Die Unterkunft ist f├╝r Seoul g├╝nstig und ein Fr├╝hst├╝ck ist auch dabei. Au├čerdem ist die Gastgeberin Lee total herzlich und hat viele Tipps f├╝r uns parat. Also eine ganz klare Empfehlung von uns!

Oh my Guesthouse Seoul
Unsere Gastgeberin Lee

Seoul: Eine der gr├Â├čten St├Ądte der Welt

Mit knapp 24 Millionen Einwohnern in der Metropolregion, ist Seoul die viert gr├Â├čte Stadt der Welt. Wir waren schon vorher in Delhi, der drittgr├Â├čten Stadt der Welt, aber Delhi und Seoul kann man nicht vergleichen. W├Ąhrend Delhi das gr├Â├čte Chaos ist, das wir je gesehen haben, ist Seoul total geordnet, sauber und gr├╝n - das komplette Gegenteil. Der Ausl├Ąnderanteil betr├Ągt in Seoul unter einen Prozent, sodass europ├Ąische Touristen direkt auffallen. So werden wir den ganzen Tag von aufgeregten Schulklassen nach Fotos gefragt. Vielleicht doch eine Gemeinsamkeit zwischen Delhi und SeoulÔÇŽ

Seoul Korea
Viele Schulklassen wollen Fotos mit uns machen

Seoul hat ein sehr gutes Metro- und Bussystem, das du komplett mit der besagten T-Money Card bezahlen kannst. Eine Fahrt mit der Metro kostet 1.250,00 KRW (ca. 0,96 Euro), solange du nicht mehr als Zehn Kilometer weit f├Ąhrst. F├╝r die Busse gilt das gleiche Prinzip. Was wir richtig gut finden: Wenn du vom Bus in die Metro umsteigst oder umgekehrt, wird dir der Betrag trotzdem nur einmal abgebucht. Auch wenn Seoul gro├č ist, sind wir sehr viel zu Fu├č gelaufen und haben so pro Tag selten mehr als zwei Mal f├╝r Metro und Bus zahlen m├╝ssen.

Und da Seoul so unglaublich gro├č ist und es so unglaublich viel zu Sehen gibt, versuchen wir, uns nicht so viel vorzunehmen. Seoul ist viel zu gro├č, um in drei Tagen alles sehen zu k├Ânnen, aber nach neun Monaten Reisen haben wir den Anspruch alles zu sehen, abgelegt. So versuchen wir einen Eindruck von der Stadt, einen Einblick in das Leben in S├╝dkorea zu bekommen und dazu geh├Ârt f├╝r uns, sich Treiben zu lassen oder einfach mal mit einem Kaffee mitten in einer Einkaufsstra├če zu sitzen und die Menschen zu beobachten! Trotzdem haben wir uns nat├╝rlich einige Sehensw├╝rdigkeiten angesehen und das alte und das neue Seoul kennengelernt. Damit du einen kleinen Einblick in unsere sch├Âne Zeit in Seoul bekommen kannst, findest du hier unsere Highlights:

Seoul
In Seoul gehen Alt und Neu direkt ineinander ├╝ber!

Ein Ausflug zur Grenze von Nordkorea

Die Grenze zwischen Nord- und S├╝dkorea geh├Ârt f├╝r uns zu einer der spannendsten Grenzen. Sie erinnert sehr an die Geschichte des geteilten Deutschlands, nur das es keine Geschichte ist, sondern die Realit├Ąt. Da Reisen nach Nordkorea selbst nicht nur sehr schwierig und sehr teuer, sondern teilweise ziemlich gef├Ąhrlich sind, schauen wir uns dieses spannende Land nur von S├╝dkorea aus an. Wir machen einen Ausflug zur DMZ, der demilitarisierten Zone zwischen Nord- und S├╝dkorea. Da die Geschichte zu diesem spannenden Ausflug diesen Artikel sprengen w├╝rden, hat Marius dazu einen eigenen Artikel geschrieben:

Nordkorea: Eine Reise an die gef├Ąhrlichste Grenze der Welt

Nordkorea ist jedem ein Begriff. Dieses verschlossenste aller L├Ąnder ist das Mysterium unseres Jahrhunderts. Von unseren Einblicken vom S├╝den des Landes aus berichten wir in diesem Reisebericht.

hier entlang

Das alte Seoul: Pal├Ąste, Tempel und verwinkelte Gassen

In Seoul gibt es insgesamt f├╝nf Pal├Ąste, in denen die K├Ânigsfamilie gewohnt hat. Jeder Palast ist umgeben von einem gro├čen Palastgarten und oft gibt es auch rundherum sch├Âne Tempel und Schreine! Neben den bekannten Pal├Ąsten, Tempeln und Schreinen findest du aber auch immer wieder kleine Schreine zwischen den Hochh├Ąusern.

Der Gyeongbokgung Palace

Die meisten Pal├Ąste haben am Montag geschlossen, die einzige Ausnahme ist der Gyeongbokgung Palace, der nur Dienstags geschlossen hat. Leider haben wir das Pech, dass unser erster Tag in Seoul ein Montag ist und der zweite ein FeiertagÔÇŽ So k├Ânnen wir uns nur den Gyeongbokgung Palace anschauen. Der Gyeongbokgung Palace ist nur zwei Minuten von der gleichnamigen Metrostation entfernt kostet 3.000,00 KRW (ca. 2,31 Euro) Eintritt. Vor dem Palast werden wir von f├╝nf Wachleuten empfangen, die in ihren bunten M├Ąnteln irgendwie eher an einen Vergn├╝gungspark erinnern, als an Wachm├Ąnner eines Palastes, ihre Aufgabe aber durchaus ernst nehmen.

Wachmann Gyeongbokgung Palace Seoul
Der Wachmann vor dem Gyeongbokgung Palace

Der Palast selbst ist beeindruckend und vor allem bei strahlendem Sonnenschein sieht er sehr sch├Ân aus. Im Hintergrund ragen die Berge des Bukhansan Nationalparks empor und das Ganze wirkt eher wie in einem kleinem Dorf, als in einer riesigen Metropole.

Bei den koreanischen und auch anderen asiatischen Touristen ist der Palast auch f├╝r Fotoshootings sehr beliebt. Vor vielen Attraktionen in Seoul kann man sich typisch koreanische Kleidung ausleihen und damit den ganzen Tag Fotos machen. Und so treffen wir den ganzen Tag Gruppen von jungen Asiaten, die versuchen das perfekte Foto zu machen.

Das Bukchon Hanok Village

In Seoul gibt es mehrere Stadtteile, die fr├╝her ein eigenes Dorf gewesen sind. Die D├Ârfer wurden so belassen und die Stadt einfach drum herum gebaut. So passiert es, dass du zwischen all den Wolkenkratzern auf einmal ein kleines Dorf mit s├╝├čen H├Ąusern entdeckst. Das bekannteste dieser D├Ârfer ist das Bukchon Hanok Village. Es liegt zwischen dem Gyeongbokgung und dem Changdeokgung Palace auf einem kleinen H├╝gel.

Das sch├Âne ist, dass diese D├Ârfer nicht einfach f├╝r Touristen erbaut wurden und man sich f├╝hlt wie in einem Vergn├╝gungspark. Die H├Ąuser in dem Dorf sind wirklich bewohnt und zwischendurch finden wir immer wieder kleine Kaffees. Es f├╝hlt sich an, wie durch eine Wohngegend zu laufen und in dieser gem├╝tlichen Gegend mitten in einer der gr├Â├čten St├Ądte der Welt w├╝rden wir auch gern wohnenÔÇŽ

Bukchon Hanok Village
Das Bukchon Hanok Village mitten in Seoul

Um das Bukchon Hanok Village herum, hat sich ein eigener Stadtteil gebildet, der uns besonders gut gef├Ąllt. Perfekt in das Bild des Hanok Village passen die kleinen H├Ąuschen hinein. Sie bestehen aus Backstein und wirken ein bisschen wie aus einem Hipster Viertel in Berlin entsprungen. ├ťberall gibt es kleine Boutiquen, nette Kaffees und viel gr├╝n. Das alles mitten in einer Millionenstadt! Seoul ist einfach unglaublich vielseitig und das merken wir in unseren Tagen dort immer wieder.

Typisch koranisch Essen: Food-Market und Korean BBQ

Die Koreaner sind bekannt f├╝r ihr gutes und vor allem au├čergew├Âhnliches Essen. Schweineinnereien geh├Âren in Korea zu den Delikatessen, wir wollen das Ganze lieber nicht probierenÔÇŽ Aber anschauen wollen wir es uns nat├╝rlich trotzdem. Am Besten eignen sich daf├╝r der Gwanjang und der Namdaemun Market. Beide M├Ąrkte sind recht zentral gelegen und den ganzen Tag ├╝ber ge├Âffnet. Hier wirst du genau das Gef├╝hl erleben, was ich versucht habe zu Schildern: Mitten zwischen den Wolkenkratzern befinden sich auf einmal die schmalen Fu├čg├Ąngerzonen, in denen unz├Ąhlige St├Ąnde aufgebaut wurden. An jeder Ecke riecht es unterschiedlich, mal ziemlich lecker und mal eher gew├Âhnungsbed├╝rftig.

Ganz typisch koreanisch und auch in Deutschland sehr beliebt, ist das Korean BBQ, dass wir in Seoul an jeder Ecke finden und nat├╝rlich auch selbst ausprobieren m├╝ssen. In halboffenen Restaurants sitzt man an einem Tisch mit Grill in der Mitte. Das Fleisch sucht man auf der Karte aus und Gem├╝se wird immer wieder neu gebracht. Das Ganze grillt man dann selbst auf seinem kleinen Grill und trinkt dazu Sake, einen asiatischen Reisschnaps. Die jungen Koreaner treffen sich abends nach der Arbeit zum Korean BBQ und betrinken sich dabei mit Sake, anschlie├čend geht es weiter in eine Karaoke Bar und am n├Ąchsten Morgen ohne Schlaf direkt wieder zur Arbeit. Kein Wunder, dass Koreas Wirtschaft in den letzten Jahren so aufgestiegen ist, bei den flei├čigen Menschen! Da k├Ânnten sich manche L├Ąnder mal eine Scheibe von abschneidenÔÇŽ

Korean BBQ Seoul
Korean BBQ geh├Ârt in Korea nat├╝rlich auch dazu

Das neue Seoul: Shopping, Parks und ein Ausblick ├╝ber die Stadt

Neben den ganzen alten Geb├Ąuden und den verwinkelten Gassen gibt es in Seoul, wie in jeder anderen gro├čen Stadt auch, die gro├čen Shoppingstra├čen mit den altbekannten Marken oder f├╝r uns unbekannten asiatischen L├Ąden. Ein Gesch├Ąft gr├Â├čer, als das vorherige und das Ganze auch noch auf mehreren Etagen. Denn was macht man, wenn es zu wenig Platz gibt? Einfach auf mehreren Etagen bauen!

Seoullo 7017: Eine Gr├╝nfl├Ąche ├╝ber der Stadt

Das beste Beispiel f├╝r die Platzproblematik ist Seoullo 7017. Seoullo 7017 ist eine Art Garten ├╝ber der Stadt. Direkt am Hauptbahnhof wurden mehrere Wege ├╝ber die Hauptverkehrsstra├čen gebaut. Einige Parkb├Ąnke und viele Pflanzen und schon ist das Ganze eine Art Garten ├╝ber der Stadt. Ganz sch├Ân kreativ die Koreaner und den L├Ąrm der Stra├če h├Ârt man erstaunlicherweise wirklich kaum!

Myeong-Dong: Das Konsumviertel von Seoul

Nat├╝rlich darf ein bisschen Shopping auf einem St├Ądtetrip nicht fehlen und nach neun Monaten Weltreise m├╝ssen wir sowieso die meisten unserer Klamotten austauschen. Nachdem wir das letzte Mal in Kalifornien so richtig shoppen waren, wird es also h├Âchste Zeit und wir st├╝rzen uns in Koreas gr├Â├čtes Konsumviertel: Myeong-Dong. Neben den bekannten amerikanischen Ketten, gibt es hier vor allem auch sch├Âne asiatische L├Ąden. Aber wir w├Ąren nicht in Korea, wenn es nicht auch hier verr├╝ckte L├Ąden geben w├╝rde. Von riesigen St├Ąnden mit bunten Socken bis zu L├Ąden mit vollkommen unn├Âtigen Accessoires und unglaublich lauter Techno-Musik ist wirklich alles dabei! Wir lassen uns einfach Treiben und von den verr├╝ckten Koreanern begeistern.

Besonders beliebt sind in Korea auch die Katzen-Caf├ęs, die es scheinbar bald sogar in Deutschland geben soll. Am Eingang zahlst du einen Eintritt von meist etwa 10.000,00 KRW (ca. 7,70 Euro). Daf├╝r bekommst du ein gratis Getr├Ąnk und kannst so lange mit den Katzen kuscheln, wie du m├Âchtest. Aus unserer Sicht ziemlich ├╝berteuert, aber es passt zu den verr├╝ckten Koreanern. Solche Caf├ęs entdecken wir tats├Ąchlich an jeder Ecke und auch mit allen m├Âglichen Tieren, denn neben Katzen sind auch Meerschweinchen und Otter sehr beliebt!

Katzen-Caf├ę Seoul
Katzen-Caf├ęs sind in Korea sehr beliebt

Der Namsan Tower: Ein Blick ├╝ber die Stadt

An unserem letzten Abend wollen wir uns die Stadt einmal von oben anschauen. Der Lotte World Tower in Seoul besitzt eine der h├Âchsten Aussichtsplattformen der Welt, doch der Eintritt ist mit 27.000,00 KRW (ca. 20,79 Euro) nicht gerade g├╝nstig und der Tower liegt am anderen Ende der Stadt. So entscheiden wir uns f├╝r den N Tower, der im gleichnamigen Namsan Park mitten in der Stadt liegt. Da der Park viel mehr eine Art H├╝gel ist, hat man vom Turm aus einen guten Ausblick auf die Stadt und mit 10.000,00 KRW (ca. 7,70 Euro) ist er auch deutlich g├╝nstiger. Da wir uns die Stadt im Dunklen anschauen wollen, kaufen wir uns etwas leckeres zum Abendessen und genie├čen den Sonnengang ├╝ber der Stadt vom Namsan Park aus. Durch den kompletten Park verl├Ąuft die ehemalige Stadtmauer von Seoul und auch von dort aus haben wir schon einen tollen Blick ├╝ber die Stadt.

Zur D├Ąmmerung steigen wir dann weiter den Berg hinauf, bis zum Eingang des Turms. F├╝r den Weg solltest du etwa 45 Minuten einplanen, es gibt ansonsten aber auch eine Seilbahn, die dich f├╝r 6.000,00 KRW (ca. 4,62 Euro) den Berg hinauf bringt. Bevor wir auf den Turm k├Ânnen, m├╝ssen wir ├╝brigens etwa eine halbe Stunde auf den Aufzug warten. Solltest du also den Sonnenuntergang vom Turm aus anschauen wollen, plane gen├╝gend Zeit ein!

Seoul bei Nacht
Der Ausblick auf Seoul bei Nacht

Ein toller Abschluss unserer recht kurzen Zeit in der sch├Ânen Stadt Seoul! Das Besondere an Seoul ist die Kombination aus Alt und Neu, aus Tradition und Moderne. Eben noch stehen wir vor riesigen, gl├Ąsernen Wolkenkratzern auf der Kreuzung einer zehnspurigen Stra├če und im n├Ąchsten Moment quetschen wir uns durch winzige Stra├čen, bestaunen alte Pal├Ąste und taoistische Tempel, w├Ąhrend es aus den Seitengassen nach Essen riecht, nur um uns kurz danach in einem Wirrwarr koreanischer Stra├čenschilder wieder zu finden, vor denen wir uns f├╝hlen wie Erstkl├Ąssler. Genau das ist f├╝r uns Seoul, eine Stadt die alles hat und doch so untersch├Ątzt wird. Eine riesengro├če Stadt, die trotzdem so unglaublich gr├╝n ist! Uns hat es sehr sehr gut gefallen und wir werden auf jeden Fall wiederkommen, dann mit etwas mehr Zeit und dann vielleicht sogar mit einem richtigen Abstecher nach Nordkorea?

Kommentarbereich anzeigen
  1. Ildi am 10. Februar 2019 um 14:55 Uhr

    Hallo Cosi,

    wow, so ein toller Beitrag ├╝ber Seoul! Die Bilder sind auch echt super! Von den ersten drei Bildern sch├Ątze ich mal, der Dritte ist Seoul. Das Foto entstand von der Seilbahn Richtung Namsan Berg. :-)
    Mein Mann und ich haben unsere Verwandten in Seoul besucht.
    In ein paar Tagen kann man sich auf jeden Fall die sch├Ânsten Sehensw├╝rdigkeiten der Stadt anschauen. Wir haben es ein bisschen langsamer gemacht. 8 tolle Tage haben wir in Seoul verbracht und dabei vieles entdeckt. Diejenigen die sich daf├╝r interessieren, wir haben unsere Highlights auf der Seite https://www.travelsicht.de/seoul-tipps-und-sehenswuerdigkeiten/ zusammengefasst. Uns hat die Stadt, die koreanische Kultur und die Gastronomie in ihren Bann gezogen. Seoul kann mit den anderen asiatischen Metropolen, wie Tokio oder Shanghai konkurrieren.

    Liebe Gr├╝├če,

    Ildi

    1. Antwort von Cosi am 10. Februar 2019 um 19:40 Uhr

      Hallo Ildi,
      da hast du Recht, das dritte Bild ist tats├Ąchlich Seoul ;) Das Lob kann ich nur zur├╝ck geben, eure Bilder sind auch sehr sch├Ân!
      Seoul ist in jedem Fall eine tolle Stadt und wir waren definitiv auch nicht zum letzten Mal dort. Beim n├Ąchsten Mal w├╝rden wir uns auch gern noch mehr anschauen, dann schauen wir auf jeden Fall noch einmal auf eurem Blog vorbei f├╝r weitere Tipps :)

  2. Barbara Herrmann am 25. Oktober 2018 um 11:06 Uhr

    Hallo,
    wirklich interessanter Beitrag.
    Ich flieg n├Ąchstes Jahr auch mit einer Freundin nach Seoul und mir is aufgefallen das wir die selbe Gastgeberin haben wie ihr und da wollte ich fragen wie sie so ist und so. :)

    1. Antwort von Cosi am 25. Oktober 2018 um 21:10 Uhr

      Hallo Barbara,
      das ist ja ein lustiger Zufall! Lee war richtig nett und wir w├╝rden immer wieder bei ihr wohnen wollen. Die Unterkunft war total sauber und super gelegen, Lee hat uns jeden morgen Fr├╝hst├╝ck gemacht und hat uns sehr viele Tipps gegeben. Wir sind uns sicher, dass es euch gut gefallen wird bei ihr!

Mach uns gl├╝cklich! ­čą░

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