Bali: Die beliebteste Insel Indonesiens. Zurecht?

Eine Übersicht über die wichtigsten Orte auf Bali und was dort auf dich wartet

Auf Bali haben wir uns von dem viel zu lauten, viel zu chaotischen aber irre interessanten Indien erholt, wir haben Kraft getankt für neue Länder, wir haben unsere Reisemüdigkeit überwunden, haben viele schöne Orte gesehen, viel gearbeitet und sind am Ende unserer Weltreise noch einmal zurückgekehrt, um auf Bali die letzten drei Wochen unserer Reise zu verbringen. Bali ist eine schöne Insel und in unseren drei Monaten dort haben wir uns sehr wohl gefühlt. Nicht ohne Grund sind schon unzählige Europäer nach Bali ausgewandert, zum Leben eignet sich die Insel perfekt, doch ist sie auch perfekt zum Urlaub machen?

Bali Urlaub

Urlaub auf Bali

Bali ist wohl das tropische Urlaubsparadies schlecht hin – jedenfalls scheint dieses Bild der indonesischen Insel fest in den Köpfen zu stecken. Sandstrände, Palmen, Reisfelder und Wasserfälle. Surfen, Tauchen, Schnorcheln und Yoga. All diese Dinge verbindet man wohl mit Bali und falsch ist das keinesfalls! Doch wir denken, dass jemand, der das erste Mal nach Asien reist andere Vorstellungen von Bali haben wird: Denn traumhafte Sandstrände und türkisfarbenes Wasser suchst du auf Bali vergeblich. Da musst du deine Reise schon auf die Nachbarinseln ausweiten und dann stimmen wir der Vorstellung eines tropischen Urlaubsparadieses auch eher zu. In diesem Artikel findest du unsere Tipps aus drei Monaten Bali und auch ein paar kritische Worte, denn die gibt es aus unserer Sicht sonst über Bali nur selten. Aber beginnen wir von vorn:

Wann solltest du am besten nach Bali fahren?

In jedem Fall solltest du dir eine gute Reisezeit für deine Bali-Reise aussuchen. Wir waren zur Nebensaison dort und fanden es teilweise schon recht voll an den Stränden und touristischen Orten. Bali ist vor allem bei Europäern und Australiern beliebt und so kann es zur Hochsaison richtig (!!!) voll werden. Richtig voll wird es um Silvester herum, also im Dezember und Januar und zu der Zeit der europäischen Sommerferien (Juni bis August). Außerdem solltest du nicht zur Regenzeit nach Bali kommen, da du dann deine Zeit nicht so gut genießen kannst. Die Regenzeit dauert von November bis Mitte März. Aus unserer Sicht ist die beste Reisezeit daher von Mitte März bis Mitte Juni. Das Wetter ist zu der Zeit sehr gut, es ist überall noch nicht so voll und du zahlst nur etwa die Hälfte. Denn auf Bali werden Unterkünfte in der Hauptsaison um 200-500% teurer und das ist nicht übertrieben! Also lieber zur Nebensaison kommen und für wenig Geld eine tolle Villa mit Pool mieten und glaub mir, die wirst du auf Bali finden!

Pool Villa Bali

Eine Villa mit Pool wirst du auf Bali leicht finden!

An welchen Ort auf Bali solltest du fahren?

Diese Frage wirst du dir, vielleicht auch schon vor der Buchung stellen und daher haben wir hier eine kleine Übersicht für dich, was du an welchem Ort erwarten kannst, denn jeder Reisende hat andere Vorstellungen von seinem perfekten Urlaub. Um das Ganze für dich übersichtlicher zu machen, findest du hier erst einmal eine Karte und einen kurzen Überblick:


Bali Übersicht

Eine Übersicht, über die wichtigsten Orte auf Bali

  1. Kuta: Liegt sehr nah am Flughafen, gut zum Surfen und Party machen
  2. Canggu & Seminyak: Der Hipster-Ort, gut zum Surfen
  3. Sanur: Eher für Familien, sehr ruhig, gut zum Wind- und Kitesurfen
  4. Jimbaran & Nusa Dua (Bukit Halbinsel): Hier liegen die schönen Strände Balis
  5. Ubud & das Landesinnere: Der Yoga-Ort, mitten in den Reisfeldern, Wasserfälle & Tempel
  6. Amed & der Norden: sehr ruhig, toll zum Tauchen und Schnorcheln
  7. Gili Inseln: schönere Strände als auf Bali
  8. Nusa Inseln: tolle Natur und sehr schöne Strände
  9. Lombok: viel ruhiger als Bali und viel schönere Strände

Welche dieser Orte du auf deiner Bali Rundreise besuchst, hängt natürlich davon ab, wie viel Zeit du hast und ob du dich mehr entspannen oder du mehr erleben willst. Hier findest du eine genaue Beschreibung der einzelnen Orte, mit Tipps zu Unternehmungen und Unterkünften:

Surfen auf Bali: Kuta, Canggu und Seminyak

Wenn du auf deiner Bali-Reise surfen möchtest, führt kein Weg an Kuta, Canggu und Seminyak vorbei. Natürlich musst du nicht in alle drei Orte fahren, sondern kannst dich auch für einen entscheiden. Uns persönlich hat es von den drei Orten in Canggu und Seminyak am besten gefallen. Da die beiden Orte sehr nah beieinander liegen und quasi ineinander übergehen, kannst du schnell zwischen den Stränden wechseln und so das Beste aus beiden Orten anschauen. Canggu wird auch der Hipster-Ort genannt, denn hier findest du richtig coole Restaurants und Cafés und einzigartige Läden zum Shoppen. Hier findest du vor allem europäische Urlauber und Auswanderer. Australische oder britische Sauftouristen verirren sich nur selten hierher, sodass die Stimmung insgesamt sehr entspannt ist. Unterkünfte gibt es in Canggu sehr viele, es gibt auch einige Surfcamps, hier bekommst du neben einer tollen Unterkunft auch Surfstunden und triffst auf viele Gleichgesinnte. Wir waren vor allem zum Arbeiten dort und haben uns für das Asung Guesthouse entschieden. Ein großer Garten mit schönem Pool, helle Zimmer, günstiges Essen und schnelles Internet – was will man mehr?

Kuta liegt nur etwa 15 Minuten vom Flughafen entfernt und so bietet es sich vor allem vor oder nach einem Flug an, in Kuta zu übernachten. So haben wir es auch gemacht, bevor wir nach Lombok geflogen sind. In Kuta haben wir im Cara Cara Inn gewohnt: Das Hostel ist noch sehr neu, hat eine Dachterrasse mit Pool und liegt sehr zentral. Kuta selbst hat uns so gar nicht gefallen, der Ort ist komplett zugebaut und überall ist es schrecklich voll und laut. Kuta ist aus unserer Sicht eher für Party-Touristen gedacht, wenn du nicht jeden Tag nur Party machen möchtest, dann ist Kuta auch eher nichts für dich. Der Strand ist auch nicht schöner, als in Canggu und die Wellen sind auch nicht besser, also wenn du dich entscheiden musst, nimm Canggu! Übrigens: Da Kuta, Seminyak und Canggu an der Westküste der Insel liegen, kannst du hier jeden Abend einen schönen Sonnenuntergang anschauen!

Kuta Beach Bali

Der Strand von Kuta

Sanur: Ein toller Ausgangspunkt für Balis Inseln

Sanur liegt ebenfalls nicht weit vom Flughafen entfernt, doch im Gegensatz zu Kuta versinkt der Ort nicht in einem einzigen Verkehrschaos. Am Strand findest du keine Party, sondern kleine Restaurants und Warungs mit Life Musik und im Meer siehst du hier die Wind- und Kitesurfer. Sanur eignet sich sehr gut als Ausgangspunkt, wenn du auf Balis Nachbarinseln reisen möchtest, denn von hier fahren die Speedboote auf die Nusa Inseln, Nusa Lembongan, Nusa Ceningan und Nusa Penida ab und diese Inseln solltest du nicht verpassen, aber dazu später mehr. Da wir in Sanur mit Freunden unterwegs waren, haben wir in einer größeren Villa mit Pool gewohnt, die Villa Ngetis war gut gelegen und schön eingerichtet. Der Strand von Sanur ist schöner, als die Strände in Kuta oder Canggu, aber aus unserer Sicht von einem Traumstrand trotzdem noch weeeeeiiit entfernt und leider auch je nach Strömung manchmal dreckig. Übrigens das beste Eis und die beste Pizza Balis findest du in Sanur! Das Restaurant Massimo hat neben leckerer Pizza mindestens 30 Eissorten im Sortiment, nicht verpassen!

Sanur Beach Bali

Der Strand von Sanur

Ubud: Bali abseits der Strände, von Reisfeldern und Wasserfällen

Egal wie viel Zeit du auf Bali hast, Ubud muss zu deiner Bali Rundreise definitiv dazu gehören, denn hier findest du Balis typischen Reisfelder, indonesische Tempel und viele Wasserfälle. Außerdem ist Ubud das Yoga-Zentrum Balis und du findest in dem kleinen Ort viele nette Restaurants und Cafés. Bei unserem ersten Ubud Besuch waren wir mit Freunden unterwegs und haben uns daher eine Villa über Airbnb gemietet, der Pool mit Blick aufs Reisfeld erfüllte definitiv alle Ubud-Träume. Bei unserem zweiten Ubud-Besuch haben wir etwas zentraler gewohnt, aber hatten trotzdem einen Pool mit Reisfeld-Blick, so ganz davon losreißen konnten wir uns wohl nicht…

Wohl jeder Ubud-Tourist schaut sich den Monkey Forest im Zentrum von Ubud an. Wir sind eigentlich keine Fans von zu touristischen Dingen, aber sind dann doch in den Monkey Forest gegangen und es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Der Eintritt kostet 50.000 Rupien (etwa 3,- Euro) und du bekommst garantiert tausende Affen zu sehen. Sie leben nicht in Gefangenschaft, denn das Gelände ist nicht eingezäunt und so können sie sich frei bewegen. Da sie im Forest aber gefüttert werden, kommen sie alle immer wieder zurück. Wenn du dich ein bisschen bei den Affen einschleimen möchtest, solltest du Bananen mitbringen, aber sei vorsichtig, sobald sie denken, dass du Essen hast, springen sie ohne Scheu auf deine Schulter und reißen dir das Essen weg. Da sind nicht mal Reißverschlüsse sicher, denn die bekommen sie auch auf…

Ein Ausflug in die Reisfelder sollte natürlich auch nicht fehlen. Am beliebtesten sind die Tegalang Reisterrassen, du hast sie sicherlich schon auf vielen Fotos über Ubud gesehen. Unser Tipp: Komm möglichst früh, damit du die Reisterrassen wirklich genießen kannst, denn gegen Mittag kommen die ersten Reisebusse aus Kuta angefahren und spätestens dann möchtest du nicht mehr dort sein… Übrigens kannst du in den Reisterrassen überall schaukeln, allerdings kostet das Ganze freche 150.000 Rupien (etwa 8,- Euro), was für einmal schaukeln extrem teuer ist. Nur mal im Vergleich: Ein Essen in Ubud bekommst du für etwa 30.000 Rupien, also 5x Essen oder 1x Schaukeln? Allerdings gibt es auch an anderen Orten rund um Ubud Schaukeln, die nicht ganz so teuer sind. Bei Maps.me sind einige eingezeichnet, falls du doch ein schönes Schaukel-Foto machen möchtest!

Neben den Reisfeldern ist die Umgebung rund um Ubud auch für seine Wasserfälle und Tempel bekannt. Während du zu einigen Wasserfällen nur etwa 15 Kilometer fahren musst, bist du zu anderen Orten, wie dem berühmten Pura Ulun Danu Beratan Tempel etwa 60 Kilometer unterwegs. Für die kurzen Strecken bietet es sich auf jeden Fall an einen Roller zu mieten, den bekommst du in Ubud für etwa 50.000 Rupien (etwa 3,- Euro) am Tag. Für längere Strecken solltest du lieber einen Fahrer nehmen, der kostet für einen ganzen Tag zwischen 500.000 und 700.000 Rupien (etwa 30-45 Euro). Da wir auf dieser Weltreise schon unzählige Wasserfälle und Tempel gesehen haben, waren wir in Ubud nur an zwei Tagen auf Wasserfall- und Tempel-Jagd. Dabei haben wir uns den Pura Ulun Danu Beratan Tempel angesehen, der uns leider nicht so gut gefallen hat. Er sieht schön aus, aber die Anfahrt ist sehr lang und es ist ziemlich voll dort. Wenn du allerdings noch nicht so oft in Asien warst, ist der Tempel definitiv einen Besuch wert.

Pura Ulun Danu Beratan Tempel

Der Pura Ulun Danu Beratan Tempel

Die beiden Wasserfälle, die wir uns angeschaut haben waren der Nungnung Wasserfall und der Tukad Cepung Wasserfall. Beide haben uns beeindruckt, weil sie den Namen Wasserfall definitiv verdient haben. Der Nungnung Wasserfall ist ganze 70 Meter hoch und beeindruckt allein schon wegen der Höhe und der Wucht des Wassers. Der Tukad Cepung Wasserfall befindet sich in einer Höhle und hat so auch etwas Besonderes. Da beide Wasserfälle in unterschiedlichen Richtungen von Ubud aus liegen, kannst du sie leider nicht beide an einem Tag anschauen, aber der Nungnung Wasserfall lässt sich mit dem Pura Ulun Danu Beratan Tempel verbinden und er Tukad Cepung Wasserfall mit den Reisterrassen.

Amed: Tiefschwarze Strände und eine bunte Unterwasserwelt

Unser Lieblingsort auf Bali ist Amed. Amed ist so weit weg von Kuta und dem Flughafen, dass es nicht ganz so viele Touristen hierher schaffen. In Amed ist es noch recht ruhig, es gibt nur ein paar Unterkünfte und Restaurants und viele Tauchschulen. Unsere Unterkunft, das Alami Resort war total schön und sauber, gut gelegen mit einem schönen Pool und noch dazu sehr günstig! Marius schwört, dass es die Unterkunft mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis auf der kompletten Weltreise war.

Amed Strand

Amed: Wunderschön gelegen am Vulkan, mit schwarzem Sand und türkisfarbenem Wasser

Was Amed so besonders macht, ist neben der Ruhe, dass dort alle Strände tiefschwarz sind und dass das Wasser türkisfarben ist. Beides findest du sonst auf Bali nicht! Natürlich ist ein perfekter Traumstrand schneeweiß, doch in Amed besteht der Sand aus Vulkanstein und das Wasser ist trotz des dunklen Sandes türkis! In Amed kannst du sehr gut tauchen oder schnorcheln gehen, denn die Unterwasserwelt ist hier noch intakt und total bunt. Vor allem vor dem dunklen Sandboden leuchten die Korallen noch bunter und es gibt dort sogar die seltenen blauen Seesterne.

Übrigens: Auf dem Weg von Ubud nach Amed kannst du an einem der vielen Kaffeeplantagen anhalten und dich herumführen lassen. Auf Bali wird der berühmte Luwak-Kaffee produziert, dass ist der Kaffee, der von einer Katze verdaut wurde… Sehr gewöhnungsbedürftig und der Geschmack übrigens auch, aber für nur etwa 1,50 Euro kannst du verschiedene Kaffeesorten und eben auch den Luwak-Kaffee, den teuersten Kaffee der Welt probieren! Und wenn du Glück hast darfst du sogar mit einem Baby-Luwak kuscheln, so wie wir:

Die Gili Inseln: Drei Inseln, die unterschiedlicher nicht sein könnten

Die Gili Inseln gehören eigentlich nicht zu Bali, sondern zu Balis Nachbarinsel Lombok und sind sehr umstritten. Sie sind nahezu komplett zugebaut und die vielen Korallen vor der Küste sind größtenteils abgestorben. Grund dort nicht hinzufahren? Wir haben lange überlegt, sind dann doch hingefahren und bereuen es nicht! Ja, die Inseln sind sehr touristisch und ja, die Korallen sind nahezu alle tot… Trotzdem lohnt es sich auf die Gilis zu fahren. Die meisten Touristen fahren nach Gili Trawangan, die nicht umsonst die Party-Insel genannt wird – hat uns nicht so gut gefallen… Aber auf Gili Air haben wir ganz entspannt stundenlang am Strand gelegen und auf das weite, türkisfarbene Meer geschaut und auf Gili Meno sind wir mit Meeresschildkröten geschwommen. Wenn das nicht allein schon ein Grund ist hinzufahren! In diesem Artikel haben wir noch mehr zu den Gili Inseln geschrieben!

Die Nusa Inseln: Traumstrände direkt vor Balis Haustür

Mit dem Roller geht es vorbei an meterhohen Palmen und im Hintergrund glitzert das perfekt türkisfarbene Wasser. Immer wieder kommst du an kleinen Dörfern vorbei, die Kinder winken dir freudig zu und immer wieder entdeckst du kleine Buchten mit schneeweißem Sandstrand. Nach allem, was ich dir über Bali erzählt habe klingt das unmöglich? Nicht auf Nusa Penida! Die größte der drei Nusa Inseln vor der Küste von Bali ist touristisch noch nicht so sehr erschlossen und hier findest du, was du auf Bali wohl vergeblich suchst: Ruhe und Einsamkeit! Und weil es über Nusa Penida einfach zu viel zu erzählen gibt, haben wir dazu einen eigenen Artikel geschrieben!

Nusa Penida Bali

Traumstrände auf Nusa Penida

Lombok: So muss Bali vor 20 Jahren gewesen sein

Lombok ist Balis Nachbarinsel, nicht kleiner, aber deutlich weniger touristisch! Lombok ist genau das, was du dir wahrscheinlich von Bali vorgestellt hast, Lombok ist das Bali von vor 20 Jahren und genau deshalb haben wir Lombok geliebt. Um diesen Artikel nicht zu sprengen, schau einfach bei diesem Artikel vorbei: Er ist eine kleine Liebeserklärung an Lombok und warum du diese schöne Insel nicht verpassen solltest!

Lombok

Ich meine, schau dir doch nur mal diese Farben an!!

Lohnt es sich denn eigentlich nach Bali zu reisen?

Wenn du dir nicht die Nachbarinseln von Bali anschaust, muss ich dir leider schon vor deiner Bali-Reise zwei Traumvorstellungen zerstören: 1. Du wirst auf Bali kaum weiße Traumstrände finden und 2. Du wirst auf Bali nirgendwo allein sein. Bali ist leider sehr sehr touristisch und du wirst auf Bali von einem Verkehrschaos ins nächste stolpern. Selbst nachdem wir eine Stunde aus Ubud rausgefahren sind, standen wir noch immer im Stau und alles war zugebaut. Bis auf den Nord-Westen der Insel ist wirklich alles touristisch erschlossen und das an vielen Orten schon zu viel. Bali hat definitiv das touristische Limit erreicht und wir möchten überhaupt nicht wissen, wie es dort zur Hauptsaison aussieht. Das Rollerfahren durch menschenleere Straßen mitten in der unberührten Natur findest du sicherlich irgendwo in Indonesien, aber nicht auf Bali und das Leben der Einheimischen, das wirst du ebenfalls auf Bali kaum kennenlernen können, zu sehr haben sie sich schon auf den Tourismus eingestellt. Die Insel platzt zur Hochsaison aus allen Nähten und dass nun noch ein zweiter Flughafen gebaut wird, macht das Ganze nicht besser…

Trotzdem möchten wir Bali überhaupt nicht schlecht reden, wir möchten dir nur ein paar deiner Traumvorstellungen nehmen, damit du am Ende nicht enttäuscht nach Hause fliegen musst. Wir haben Bali lieben gelernt und werden auf jeden Fall wiederkommen! Bali ist eine tolle Insel zum Leben, Bali ist toll um einen Einstieg in Asien zu finden, Bali ist toll zum Arbeiten und ja Bali hat viele wirklich schöne Ecken! Für einen schönen Bali-Urlaub schau dir unbedingt auch die Nachbarinseln an, genieße dort ein wenig Ruhe, unberührte Natur und Traumstrände und dann wirst du auch auf keinen Fall enttäuscht sein!

Bali

Bali ist trotz der vielen Touristen ein schöner Urlaubsort

Für Abenteurer. Für Träumer. Für dich!

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