Die Lofoten: 80 Inseln im norwegischen Norden

Die fünf Hauptinseln der Lofoten mit Wanderungen, Stränden und unseren Stellplätzen

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Kosten
59€Diesel
26€3 Nächte Campingplätze
24€Einkäufe Supermarkt
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Die Lofoten, eine Inselgruppe im Norden Norwegens, gehört wohl zu den beliebtesten Reisezielen des Landes. Zur ihr gehören insgesamt 80 Inseln, die größtenteils miteinander und auch mit dem Festland verbunden sind.

Auf dem Weg in Richtung Nordkapp nutzen viele die Lofoten als Zwischenziel oder aber auch als finales Ziel. Wir haben auf unserer Route die Lofoten als nördlichstes Ziel gewählt und das Nordkapp ausgelassen. Weitere 1.500 Kilometer zu fahren, nur um auf einem Felsen zu stehen erschien uns dann doch etwas weit. Unseren Roadtrip mit der Route und allen Stellplätzen findest du in diesem Artikel:

Bevor ich dir von den sehenswerten Orten auf den Lofoten berichte, kläre ich erst einmal die wichtigsten Fragen zu deiner Reise auf die Lofoten:

Was ist die beste Zeit, um auf die Lofoten zu reisen?

Die beste Zeit hängt sehr davon ab, was du auf den Lofoten sehen möchtest. Generell haben alle Monate von April bis Oktober ihre gewissen Vorzüge und gehören somit zur besten Reisezeit. Zwischen November und März würden wir dir eine Reise auf die Lofoten nicht empfehlen. Es wird dann sehr ungemütlich kalt, verschneit und leider auch sehr dunkel. Die anderen Monate lassen sich in drei Bereiche teilen…

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Wie lange sollte man auf den Lofoten bleiben?

80 Inseln hört sich wahnsinnig groß an doch tatsächlich ist die Fläche nur etwa 160 Kilometer lang. Lange Strecken musst du eher selten fahren, sodass du oft auch zwei Aktivitäten an einem Tag unternehmen kannst. Die kleinen Fischerorte hast du oft innerhalb einer halben Stunde angeschaut und die meisten Wanderungen dauern auch nicht länger als drei Stunden. Aus unserer Sicht reicht es daher aus, wenn du dir etwa eine Woche Zeit für die Lofoten nimmst.

Für deinen gesamten Roadtrip auf die Lofoten solltest du allerdings mindestens drei Wochen einplanen, da du mit etwa 5.000 bis 6.000 Kilometer Fahrstrecke rechnen musst. Zudem kannst du in Norwegen oft nur 60-80 km/h fahren und wirst daher für eine Strecke von 100 Kilometern deutlich länger brauchen, als auf deutschen Autobahnen. Mehr zu unserer Route auf die Lofoten und die Einteilung der Etappen findest du in unserem Lofoten-Blogartikel.

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Wie plane ich die Route auf den Lofoten?

Quer über die Lofoten von Å nach Raftsundet verläuft die E10 auf insgesamt 230 Kilometern Länge. Fährst du diese Straße komplett ab, hast du in jedem Fall einen Großteil der wichtigsten Orte der Lofoten gesehen. Plane zwischendurch einige kleine Abstecher zu besonders schönen Stränden oder Fischerorten ein und deine Route ist perfekt geplant. Die einzige Frage ist somit: Startest du im Norden oder im Süden der Lofoten? Das hängt ganz von deiner sonstigen Route durch Norwegen oder Schweden ab und ist für deinen Besuch auf den Lofoten selbst egal.

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Wie funktioniert die Anreise auf die Lofoten?

Vom Festland Norwegens aus hast du drei Optionen auf die Lofoten zu reisen:

  1. Auf dem Landweg über Narvik: Reist du ohne Fähren auf die Lofoten musst du dich nicht an Fährzeiten halten und sparst dir die Kosten für die Überfahrt. Außerdem ist die Strecke über alle Inseln tatsächlich sehr schön. Allerdings müsstest du auf dem Hin- und auf dem Rückweg die gleiche Strecke fahren, sodass es sich schon lohnt für eine der beiden Wege eine Fähre zu nutzen.
  2. Die Fähre von Bodø nach Moskenes: Die Fähre fährt etwa 3,5 Stunden und fährt zwei Mal täglich. Sie kostet fĂĽr ein Wohnmobil (unter 3,5 Tonnen, bis 6m Länge – Stand 2021) 808 NOK bzw. 404 NOK, wenn du eine Ferjekort hast. Mehr zur Ferjekort liest du hier (LINK). Du kannst die Fähre im Vorfeld reservieren, das kostet allerdings eine GebĂĽhr von weiteren 170 NOK. In den Sommermonaten solltest du in jedem Fall vorher reservieren, selbst Anfang September haben wir mit sehr viel GlĂĽck nur noch den letzten Platz erwischt, obwohl wir bereits zwei Stunden vor Abfahrt am Fährhafen gestanden haben.
  3. Die Fähre von Skutbik nach Svolvær: Diese Fähre fährt NUR von Anfang Juni bis Ende August! Sie fährt etwa 2,5 Stunden und kostet 600 NOK ohne Ferjekort und 300 NOK mit. (Stand 2021 für ein Wohnmobil bis 3,5t, unter 6m Länge)

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Brauche ich auf den Lofoten einen Camper-Van?

Mit einem Van zu reisen macht dich natürlich unglaublich flexibel und bietet dir die Optionen überall zu übernachten. Norwegen solltest du definitiv mit einem Van oder Wohnwagen erkunden. Speziell auf den Lofoten brauchst du diesen aus meiner Sicht allerdings nicht. Die Lofoten sind wie gesagt nicht sehr weitläufig und es kann teilweise ziemlich voll werden. Vor allem im Sommer wird es auf den Parkplätzen an den beliebten Orten sehr eng und auch frei zu stehen wird schwierig. Daher kann es sich lohnen in den Norden Norwegens zu fliegen und von dort mit einem Mietwagen auf die Lofoten zu fahren. Auf den Lofoten selbst kannst du dir dann zwei bis drei verschiedene Unterkünfte mieten und so einzelne Orte entdecken. Flughäfen in der Nähe der Lofoten sind Bodø (BOO), Tromsø (TOS) oder Kiruna (KRN) in Schweden.

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Wie finde ich passende Stellplätze auf den Lofoten?

In Norwegen ist es generell sehr leicht schöne Stellplätze zu finden. Die viele Natur und die wenigen Menschen bieten eine Vielzahl an Optionen und wir haben immer überall schöne Stellplätze gefunden. Auf den Lofoten gestaltet sich das ganze leider etwas schwieriger. Aufgrund der vielen Touristen wurden inzwischen an unzähligen Orten Verbotsschilder für das Camping aufgestellt und aufgrund der steilen Klippen gibt es generell recht wenige Plätze abseits der Straße. Wenn es dich nicht stört nahe an der Straße zu stehen, wirst du sicherlich auch auf den Lofoten fündig. Ansonsten kannst du entweder auf Campingplätzen stehen oder einige Bauern bieten auch an auf ihrem Feld zu stehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Campingplätzen in Norwegen musst du auf den Lofoten aber statt mit 200 NOK eher mit 300 NOK pro Nacht rechnen. Unsere Stellplätze auf den Lofoten haben wir dir in unserem Lofoten-Artikel inklusive Preis aufgeführt.

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Wie viel Zeit sollte man fĂĽr die Reise zu den Lofoten mindestens einplanen?

Wir haben uns insgesamt sehr viel Zeit gelassen und sind häufig nur kurze Strecken pro Tag gefahren. So konnten wir auch auf das Wetter reagieren und einige Regentage einfach „aussitzen“. Aus diesem Grund haben wir insgesamt sechs Wochen für die Route gebraucht. Wenn du etwas weniger Zeit hast und nicht nebenbei arbeiten musst, könnte dein Zeitplan folgendermaßen aussehen:

  • Tag 1: Ankunft Bergen
  • Tag 2: Bergen anschauen und Nachmittags zum Nærøyfjord fahren
  • Tag 3: Bootsfahrt ĂĽber den Nærøyfjord, Weiterfahrt zum Jostedalsbreen Nationalpark und Wanderung zum Briksdalsbreen
  • Tag 4: Wanderung zum Brenndalsbreen und weiterfahrt nach Hellsylt
  • Tag 5: Bootsfahrt durch den Geirangerfjord, eventuell Abends Fahrt in Richtung Runde
  • Tag 6: Restliche Fahrt nach Runde und Wanderung auf Runde
  • Tag 7: AtlantikstraĂźe und Weiterfahrt nach Trondheim
  • Tag 8: Trondheim und Weiterfahrt in Richtung Polarkreis
  • Tag 9: Weiterfahrt nach Bodø und Ăśberfahrt nach Moskenes (Lofoten)
  • Tag 10: Reine anschauen und Wanderung auf den Reinebringen
  • Tag 11: Wanderung zum Kvalvika Beach und Weiterfahrt zum Strand Flakstad
  • Tag 12: Nusfjord anschauen, Fahrt nach Vik Beach und Wanderung auf den Himmeltindan
  • Tag 14: Weiterfahrt nach Schweden
  • Tag 15: Restliche Fahrt nach LuleĂĄ
  • Tag 16: Fahrt zum Skuleskogen Nationalpark und Wanderung dort
  • Tag 17: Fahrt nach Stockholm
  • Tag 18: Stockholm anschauen und Weiterfahrt nach Lund
  • Tag 20: Lund anschauen und Weiterfahrt nach Dänemark
  • Tag 21: RĂĽckfahrt nach Deutschland

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Unsere Route auf den Lofoten

Nachdem nun die wichtigsten Fragen rund um deine Lofoten-Reise geklärt sind, stelle ich dir hier unsere Route vor. Da wir aus dem Süden Norwegens auf die Lofoten anreisen, entscheiden wir uns auf dem Hinweg die Fähre von Bodø nach Moskenes zu nutzen und somit die Lofoten vom Süden in den Norden zu erkunden.

Karte
Unsere Route auf den Lofoten: Moskenes, Reine, Kvalvika Beach, Ramberg, Flakstad, Nusfjord, Vik Beach, Gimsøya, Henningsvær und Svolvær.

Insel Nr.1: Moskensøya

Stop Nr.1: Reine und der Reinebringen

Nach unserer Ankunft in Moskenes fahren wir weiter bis in den Nachbarort Reine. Moskenes selbst hat bis auf den Fährhafen nicht viel zu bieten und nachdem wir von mehreren Reisenden gehört haben, dass der kleine Ort A auch nicht sehr spannend ist, entscheiden wir uns direkt nach Reine zu fahren. Wir übernachten recht nah an der Straße auf einem kleinen Wanderparkplatz, an dem auch die Wanderung auf den berühmten Reinebringen startet.

Norwegen

Reine, Lofoten, Norwegen

Stellplatz mit direktem Blick auf Reine

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Reine begrüßt uns am nächsten Morgen mit seinen kleinen roten Häuschen, die wir direkt vom Bett aus anschauen können. Der kleine Ort selbst hat nicht viel zu bieten, wenn du genug Zeit hast kannst du aber ein wenig durch die Gassen schlendern und die Häuschen fotografieren. Die Hauptattraktion in Reine ist allerdings der Reinebringen. Der 442 Meter hohe Felsen ragt steil über Reine auf und wenn du die 1.600 Stufen und ein wenig Kletterei geschafft hast, kannst du den tollen Ausblick genießen. Für den Weg nach oben solltest du etwa 1,5 Stunden Zeit einplanen, wieder runter geht es mit etwa einer Stunde etwas schneller.

Der Reinebringen gehört zu den beliebtesten Zielen auf den Lofoten und ist besonders vormittags sehr gut besucht. Die Spitze des Berges ist allerdings sehr klein, sodass es oben schnell sehr voll werden kann. Wir empfehlen daher, erst gegen Abend auf den Reinebringen zu wandern. Wir sind um 19 Uhr losgewandert und waren die komplette Zeit allein unterwegs. Außerdem kannst du bei klarem Himmel am Abend sogar den Sonnenuntergang hinter den Bergen bestaunen!

Bei Wind und Regen würden wir dir die Wanderung auf keinen Fall empfehlen. Dem Wind bist du den kompletten Weg ausgesetzt und es kann bei den steilen Abhängen und zu starkem Wind wirklich gefährlich werden. Regnet es zu stark, kannst du die letzten Höhenmeter durch den Schlamm und über die rutschigen Felsen nicht klettern und dir bleibt der tolle Ausblick verwehrt. Denn der Weg führt dich komplett auf der Rückseite des Reinebringen nach oben, sodass du wirklich erst ganz oben und gaaanz zum Schluss den tollen Ausblick genießen kannst.

FĂĽr uns ist die Wanderung auf den Reinebringen in jedem Fall ein Muss auf den Lofoten. Spielt das Wetter nicht mit, kannst du bei den kurzen Distanzen ansonsten auch nach einigen Tagen wieder zurĂĽckkehren und dann die Wanderung unternehmen - es lohnt sich!

Stop Nr.2: Kvalvika Beach

Die zweite, sehr beliebte Wanderung auf Moskensoya, ist die Wanderung zum Kvalvika Beach. Der Kvalvika Beach ist nur zu Fuß erreichbar und direkt am offenen Meer gelegen. Der weite Sandstrand und das türkisfarbene Meer sind insbesondere am Nachmittag sehr schön. Einige Wanderer nehmen auch ihre Zelte mit und übernachten am Kvalvika Beach.

Die Wanderung dauert etwa 2,5 Stunden und führt dich einmal auf die andere Seite der Felsen. Da der Kvalvika Beach in Richtung Westen ausgerichtet ist, bekommt er erst am Nachmittag Sonne ab und ist dann erst besonders schön. Viele starten die Wanderung zum Kvalvika Beach auf der Nordseite der Insel. Hier findest du einen großen Parkplatz bei einem Bauern, wo du auch übernachten darfst. Für 100,00 NOK (ca. 9,81 Euro) bekommst du hier einen schönen Stellplatz. Nachdem sich unsere Beine von den 1.600 Stufen des Reinebringen am Vorabend noch wie Wackelpuddding angefühlt haben, entscheiden wir uns für den kürzeren Weg, der hier startet. Folgst du der Fv808 ab Fredvang in Richtung Süden, findest du insgesamt drei Parkplätze, die sich als Ausgangspunkt für die Wanderung eignen. Alle drei würden sich aus unserer Sicht auch zum Übernachten eignen. Wir selbst haben auf dem Weg vom Kvalvika Beach in Richtung unseres nächsten Stops übernachtet:

Norwegen

Kvalvika Beach, Lofoten, Norwegen

kleine Parkbucht auf dem Weg zum Kvalvika Beach

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Wir starten unsere Wanderung zum Kvalvika Beach bereits am Vormittag, da für den Nachmittag Regen angesagt ist. Auch wenn wir den Strand nicht in der Sonne sehen, hat sich der Ausblick trotzdem gelohnt. Der Strand ist wirklich bemerkenswert schön und auch der Wanderweg ist eintspannt zu gehen. Dennoch würden wir bei wenig Zeit die Wanderung eher auslassen, da die Strände auf Flakstadøya sehr ähnlich aussehen und ohne Wanderung zu erreichen sind.


Insel Nr.2: Flakstadøya

Stop Nr.3: Ramberg

Der nächste Stop ist der kleine Ort Ramberg. Hier findest du einen der wenigen Supermärkte der Insel, einen Campingplatz und einen sehr schönen Sandstrand. Ein perfekter Ort für eine Mittagspause, den Campingplatz selbst würden wir nicht empfehlen. Wir kaufen uns leckere Zimtschnecken und unternehmen einen gemütlichen Strandspaziergang.

Stop Nr.4: Flakstad

Unmittelbar hinter Ramberg findest du zwei weitere sehr schöne Strände und einen tollen Campingplatz. Das Skagen Beach Camping ist direkt am Strand gelegen und du findest hier tolle Stellplätze direkt in den Dünen. Der Campingplatz selbst ist sehr neu und kostet ohne Strom 280,00 NOK (ca. 27,48 Euro) pro Nacht. Wir verbringen hier zwei schöne Tage und genießen auch bei regnerischem Wetter die raue See und den weißen Sandstrand.

Norwegen

Flakstad, Lofoten, Norwegen

Schöner Campingplatz direkt am Flakstad Strand

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Stop Nr.5: Nusfjord

Den wohl schönsten Ort der Lofoten findest du ebenfalls auf der Insel Flakstadøya. Nusfjord ist ein sehr kleiner, noch sehr ursprünglicher Ort mit tollen roten Fischerhäusern. Hier kannst du ein wenig durch den Ort schlendern und die kleinen Häuser bestaunen oder etwa eine halbe Stunde bis zum Leuchtturm von Nusfjord wandern. Übrigens gibt es auf dem Weg von Flakstad in Richtung Nusfjord einige schöne Stellplätze direkt am Wasser und weit weg der E10.


Insel Nr.3: Vestvågøy

Stop Nr.6: Vik Beach

Nach unserem Besuch in Nusfjord fahren wir weiter auf die Insel Vestvagoy, wo du viele schöne Strände findest. Die Strände Vik, Haukland und Uttakleiv liegen sehr nah beieinander und sind dementsprechend sehr ähnlich. Sie alle bieten perfekte Spots um die Nordlichter zu sehen. Allerdings muss dafür der Himmel klar sein und dieses Glück haben wir Anfang September leider nicht. Alle drei Strände eignen sich in jedem Fall gut zum Übernachten:

  • Vik: Hier ĂĽbernachtest du auf der Wiese eines Bauern direkt am Strand fĂĽr 200,00 NOK (ca. 19,63 Euro). Du musst den Betrag allerdings bar zahlen, wobei er auch Euros nimmt.
  • Haukland: Am Haukland Strand gibt es zwei größere Parkplätze, auf denen du fĂĽr 160,00 NOK (ca. 15,70 Euro) ĂĽbernachten kannst.
  • Uttakleiv: Hier gibt es einen Campingplatz fĂĽr [price currency="NOK" amount="250" title="Campingplatz Uttakleiv Beach Lofoten"] ohne Strom, allerdings muss man allein fĂĽr die StraĂźe zum Strand 40,00 NOK (ca. 3,93 Euro) zahlen, sodass wir uns schon aus Prinzip gegen diesen Strand entscheiden.

Wir fahren zum Vik Beach und übernachten bei dem sehr netten Bauern ganz allein direkt am Strand. Auf dem Parkplatz in Haukland zahlst du zwar etwas weniger, dafür war dieser aber selbst in der Nebensaison komplett voll, während wir am Vik Beach allein gestanden haben.

Norwegen

Vik Beach, Lofoten, Norwegen

Stellplatz direkt am weiĂźen Sandstrand mit Meerblick

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Wenn du am Haukland oder Vik Strand stehst, kannst du von dort eine Wanderung auf den angrenzenden Himmeltindan unternehmen. Sie dauert etwa drei Stunden und bietet dir einen tollen Blick über die Lofoten. Aufgrund des schlechten Wetters können wir die Wanderung leider nicht unternehmen, haben aber viel Gutes gehört!

Auf Vestvågøy findest du weiter im Norden noch die Strände Unstad und Eggum, die vor allem bei Surfern sehr beliebt sind. Aus unserer Erfahrung sind die Strände auf den Lofoten allerdings alle recht ähnlich, sodass wir dir den Besuch nur bei ausreichend Zeit empfehlen würden.


Insel Nr.4: Gimsøya

Die Insel Gimsøya ist recht klein und könnte bei wenig Zeit ebenfalls ausgelassen werden. Hier kannst du eine dreistündige Wanderung auf den Hoven unternehmen, der dir ebenfalls einen tollen Ausblick auf die Lofoten und die Strände von Gimsøya bietet. Übernachten kannst du auf dem Campingplatz Hov Camping für 250,00 NOK (ca. 24,53 Euro) und von dort die Wanderung starten. Freie Stellplätze findest du auf Gimsøya kaum, da ein Großteil der Fläche aus dem Golfplatz eines Hotels besteht.


Insel Nr.5: Austvågøya

Auf Austvågøya befindet sich der Ort Svolvær, von dem du in den Sommermonaten mit der Fähre zurück zum Festland fahren kannst. Ansonsten findest du dort das Fischerdorf Henningsvær, das wie auch Nusfjord zu den sehr ursprünglichen Orten auf den Lofoten gehört. Hast du genügend Zeit, lohnt es sich sicherlich, beide Orte anzuschauen, ansonsten kannst du aus unserer Sicht auch einen der beiden Orte auslassen.


Fazit

Ingesamt haben wir in unserer Woche auf den Lofoten einen tollen Eindruck von der Inselwelt mitnehmen können. Das Wetter hat Anfang September leider nicht so gut mitgespielt, sodass wir einige Wanderungen nicht unternehmen konnten. Generell hat das Jahr 2021 allerdings in Nordeuropa keinen Sommer gebracht und der nette Bauer vom Vik Beach sagt uns auch, dass dies der schlechteste Sommer seit Jahren war. Insofern hast du eventuell im September mehr Glück mit dem Wetter und kannst trotz Nachsaison viele Wanderungen unternehmen oder sogar die Nordlichter sehen. Für uns geht es nach der durchwachsenen Woche nun weiter in das sonnige Schweden, aber wir kommen auf jeden Fall wieder und haben dann vielleicht mehr Glück mit dem Wetter!

Die Lofoten sind auch bei schlechtem Wetter wunderschön!
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