Rundreise Sri Lanka

Unsere Rundreise durch Sri Lanka: Ein Fazit

Vier Wochen haben wir Sri Lanka bereist und unsere Route und Tipps zusammengefasst

Eigentlich sollte Sri Lanka der letzte Stop unserer Weltreise werden, bevor wir wieder zurück nach Hause geflogen wären. Aber Regenzeiten können viele Pläne ändern und so ging es für uns nach zwei Wochen im wunderschönen Myanmar nicht wie geplant nach Indonesien, sondern in das so weit entfernte Sri Lanka. Unseren Flug haben wir erst vier Tage vor Abflug gebucht und so ist unsere Rundreise sehr spontan entstanden… Da wir aber zufrieden mit der Route waren und viele andere Backpacker eine ähnliche Route haben, stellen wir sie dir hier vor. Außerdem haben wir dir unsere wichtigsten Tipps zusammengeschrieben.


Rundreise Sri Lanka

Unsere Rundreise durch Sri Lanka

Unsere 4 Wochen Rundreise durch Sri Lanka

Tag 1: Negombo

Unterkunft: Number 01 by Taprobane
Anreise: Mit dem Tuk Tuk ab Airport (1.000 Rupien, etwa 5 Euro)

Da wir erst gegen Abend ankommen unternehmen wir nicht viel. Negombo hat einen eigenen Strand, der aber nicht so schön ist, wie andere Strände in Sri Lanka. Negombo ist generell ein guter Ort, um vor oder nach dem Flug dort zu übernachten, da er nicht weit entfernt vom Airport entfernt und dabei wesentlich ruhiger und gemächlicher als Colombo ist. Denn auch wenn der Flughafen suggeriert, in der Nähe von Colombo zu sein, glaube uns: Er ist es nicht…

Tag 2-5: Kalpitiya

Unterkunft: Sandy Edge
Anreise: Bus 1: In Richtung Puttalam bis Puttalam (250 Rupien, etwa 1,30 Euro)
Bus 2: In Richtung Kalpitiya bis Kalpitiya (100 Rupien, etwa 0,52 Euro)

Da wir in den letzten Monaten der Weltreise keinen Strand hatten, sollte unsere Reise durch Sri Lanka mit etwas Entspannung am Strand beginnen. Kalpitiya ist vor allem ein Ort für Kite-Surfer: Der Strand ist wild, es gibt keine Liegen und leider recht viel Müll. Im Gegensatz zum Süden gibt es hier auch nur wenige Restaurants und Geschäfte. Das kann schön oder auch ein Nachteil sein. Vor Ort kann man neben Kitesurfen vor allem Delfine beobachten (3.800 Rupien, etwa 20,- Euro). Wir haben sehr viele Delfine gesehen, waren aber nicht sonderlich begeistert davon, wie die Bootsfahrer sich verhalten haben: Sie haben die Delfine bedrängt und gejagt. Der artgerechte und rücksichtsvolle Umgang mit Tieren scheint aber leider ein generelles Problem auf Sri Lanka zu sein.

Fazit: Wenn du nicht unbedingt vier Wochen oder mehr Zeit hast, kannst du Kalpitiya auch überspringen oder nur zwei Tage bleiben.

Tag 6-8: Sigiriya

Unterkunft: Sigiriya Riverside Villa
Anreise: Bus 1: In Richtung Puttalam bis Puttalam (100 Rupien, etwa 0,52 Euro)
Bus 2: In Richtung Anuradhapura bis Anuradhapura (150 Rupien, etwa 0,80 Euro)
Bus 3: In Richtung Kandy oder Colombo bis Dambulla (100 Rupien, etwa 0,52 Euro)
Bus 4: In Richtung Sigiriya bis Sigiriya (50 Rupien, etwa 0,26 Euro)

Eine kompliziertere Anreise, als von Kalpitiya nach Sigiriya auf Sri Lanka mit öffentlichen Bussen zu fahren gibt es sicherlich nicht… Natürlich kannst du auch mit dem Taxi fahren, das kostet allerdings 18.000 Rupien (etwa 95 Euro) und ist für Sri Lankische Verhältnisse ein absoluter Mondpreis. Sigiriya selbst ist vor allem bekannt für seinen Löwenfelsen, einen Felsbrocken der mitten im Nichts in der Landschaft steht. Allerdings kostet auch der Lions Rock 3.500 Rupien (etwa 18,- Euro) Eintritt. Gleich neben diesem beeindruckenden Felsen liegt allerdings der weitaus weniger bekannte Pidurangala Rock. Er kostet mit etwa 500 Rupien (etwa 2,60 Euro) nur einen Bruchteil seines Gegenstückes und hat nebenbei noch den Vorteil, dass man den eigentlichen Felsen eben auch sehen kann, da man ja nicht draufsitzt.

Lions Rock Sigiriya

Der Blick auf den Lions Rock vom Pidurangala Rock aus

Am zweiten Tag haben wir eine Safari durch den Kaudulla Nationalpark unternommen. An Elefanten mangelt es in diesem Nationalpark nicht: An die zweihundert Tiere sind uns in wenigen Stunden begegnet. Der Park war nicht so überfüllt, wie der Minneriya Nationalpark, der ebenfalls in der Nähe von Sigiriya liegt und war damit unsere erste Wahl.

Fazit: Drei Tage sind mehr als genug, wenn du nicht so viel Zeit hast, kannst du die Wanderung auf den Stein und die Safari auch an einem Tag machen. Verpassen solltest du Sigiriya aber auf jeden Fall nicht!

Tag 9-10: Kandy

Unterkunft: Green Willow
Anreise: Bus 1: In Richtung Dambulla bis Dambulla (50 Rupien, etwa 0,26 Euro)
Bus 2: In Richtung Kandy bis Kandy (100 Rupien, etwa 0,52 Euro)

Kandy ist die zweitgrößte Stadt des Landes und dementsprechend sehr laut und voll. Kandy hat einige schöne Tempel zu bieten, die wir uns allerdings nicht angesehen haben… Nach unserer Reise nach Myanmar ist unser Tempeldurst mehr als gesättigt und so nutzten wir das verhältnismäßig gute Internet in Kandy, um unsere weitere Reise durch Sri Lanka und unser nächstes Land, Indien, zu planen.

Fazit: Ein voller Tag reicht locker aus, um ein wenig Großstadtfeeling zu bekommen und einige Tempel zu besuchen.

Tag 11-12: Nuwara Elia

Unterkunft: Airbnb von Charles
Anreise: Bus in Richtung Ella oder Galle bis Nuwara Eliya (300 Rupien, etwa 1,57 Euro)
Alternative: Mit dem Zug, allerdings sind die Tickets oft schon im Voraus ausgebucht da es die schönste Strecke des Landes sein soll

Nuwara Eliya ist der höchste Ort des Landes und wird oft als Little England bezeichnet. Es ist deutlich kühler als im Rest des Landes und es gibt Teefelder so weit das Auge reicht. Die meisten Besucher von Nuwara Eliya fahren in den Horton Plains Nationalpark, um zum Worlds End zu wandern. Mit etwa 20,- Euro Eintritt pro Person und einer ellenlangen Tuktukfahrt mitten in der Nacht war uns das Ganze allerdings zu teuer und aufwendig. So ging es im übrigen auch vielen anderen, mit denen wir auf unserer Reise gesprochen haben.

Wir haben daher einen Ausflug zu Pedros Teeplantage unternommen, wo wir durch die Teeplantagen gestreift sind und eine Führung mitgemacht haben (200 Rupien, 1,- Euro). Wenn du erfahren möchtest, wie der köstliche Tee Sri Lankas in die Tasse kommt, bist du hier genau richtig! Auf dem Rückweg nach Nuwara Eliya haben wir dann noch einen kleinen Schlenker zum Lover’s Leap Wasserfall gemacht, der definitiv zu einem der Schöneren auf der ansonsten so dann doch eher bescheidenen Liste der sehenswerten Wasserfälle gehört.

Lover's Leap Wasserfall in Nuwara Eliya

Der Lover’s Leap Wasserfall in Nuwara Eliya

Fazit: Für uns kein Highlight des Landes, zumal es in Ella ebenfalls Teeplantagen und einen sehr ähnlichen Wasserfall gibt.

Als Alternative zu Nuwara Eliya, wandern viele Reisende auch auf den Adams Peak, eine bekannte Pilgerstätte. Wir hatten noch Muskelkater von unserer Drei-Tage-Wanderung in Myanmar und haben uns so dagegen entschieden. Für die Wanderung auf den Adams Peak musst du im Ort Hatton schlafen, wo du von Kandy, Ella und Nuwara Eliya einfach mit dem Bus hin kommst.

Tag 12-14: Ella

Unterkunft:Travel Rest Inn
Anreise: Bus Richtung Ella oder Galle bis Ella (150 Rupien, etwa 0,80 Euro)
Alternative: Mit dem Zug ab Nanu Oya, allerdings ist auch der oft ausgebucht und überfüllt

In Ella haben wir am ersten Tag eine Wanderung unternommen: Als Erstes ging es zur 9-Arches-Brigde, eine zauberhaften Brücke über ein Dschungeltal, auf und neben der du Fotos von den alten Eisenbahnen machen kannst. Den schönsten Blick hast du übrigens vom Asanka Café aus und musst dich nicht mit den übrigen Touristen um die besten Plätze prügeln. Anschließend ging es dann weiter zum Little Adams Peak, von wo aus du einen schönen Blick auf Ella und die Umgebung mit seinen Teeplantagen hast. Generell gibt es auch hier einige Teeplantagen zu besichtigen, was wir jedoch in Nuwara Eliya schon gemacht haben.

Sehr beliebt ist auch eine Wanderung zum Ella Rock, der jedoch dem Little Adams Peak sehr ähnelt, sodass es Sinn macht nur einen von ihnen zu bewandern. Außerdem liegen in Ella die Ella Falls, einen Wasserfall, der unten ein kleines Becken zum Baden hat. Aus unserer Sicht nicht so schön, wie der Wasserfall in Nuwara Eliya, aber zum Abkühlen ganz nett.

Ella Rock Sri Lanka

Der Blick vom Little Adams Peak auf den Ella Rock

Ella selbst ist ein recht kleiner Ort, der aber einige Restaurants, Bars und Souvenirshops zu bieten hat und daher Touristisch sehr nett ist. Vor allem im Gegensatz zum den sehr überschaubaren Nuwara Eliya oder Sigiriya. Insbesondere abends sind die Bars hier rappelvoll und das ist nach den beschaulichen Orten der letzten Stops eine willkommene Abwechslung.

Fazit: Für Ella reichen aus unserer Sicht zwei volle Tage aus, um ein wenig zu wandern, die Gegend zu erkunden und Abends einen Cocktail zu trinken. Natürlich kannst du auch länger bleiben und noch weitere Wanderungen in der Umgebung unternehmen.

Tag 15: Udawalawe

Unterkunft: Serene Homestay
Anreise: Bus 1: Richtung Colombo bis Bandarawela (50 Rupien, etwa 0,26 Euro)
Bus 2: Richtung Galle bis Udawalawe (100 Rupien, etwa 0,52 Euro)

In Udawalawe selbst ist nicht viel los, da alle Gäste bloß für eine Safari dort bleiben. Wir haben unsere Safari über unsere Unterkunft gebucht und waren sehr zufrieden. Wir haben viele Elefanten, Büffel, Krokodile, Pfauen und andere Vögel gesehen, der Fahrer war sehr zuvorkommend, hat viel erklärt und ist den Tieren nicht zu nahe gekommen.

Fazit: Da die meisten Safaris um 5 Uhr morgens starten, lohnt es sich, eine Nacht in Udawalawe zu schlafen und dann am nächsten Morgen früh im Park zu sein. Man kann den Park auch ab Ella oder Tangalle erreichen, ist dann allerdings nicht direkt zu Beginn im Park und es könnte wesentlich voller werden.

Tag 16-21: Tangalle

Unterkunft: Mallika Guesthouse
Anreise: Bus Richtung Galle bis Tangalle (300 Rupien, etwa 1,57 Euro)

Tangalle ist ein recht kleiner Ort mit einigen unterschiedlichen Stränden. Am Hauptstrand findest du Restaurants mit Liegemöglichkeiten, auf denen du entspannt liegen und einen Fruchtsaft oder ein Bierchen trinken kannst. Wenn du es etwas ruhiger magst, kannst du einfach in Richtung Osten laufen und weitere Strände entdecken. In Tangalle gibt es die Möglichkeit, Schildkröten zu beobachten, das ist allerdings von der Jahreszeit abhängig.

Fazit: Einer der schönsten Orte unserer Rundreise durch Sri Lanka und am Strand liegen kann man nie lang genug!

Tag 21-26: Talalla

Unterkunft: Lagoon Beach Resort
Anreise: Bus Richtung Galle bis Talalla (50 Rupien, etwa 0,26 Euro)

Talalla war das Highlight unserer Rundreise! Eine sehr schön Bucht, mit feinem Sand und türkisfarbenem Wasser, sehr wenige Touristen und einige nette Unterkünfte. Hier hast du mal so richtig deine Ruhe und kannst entspannen!

Fazit: So lange wie möglich dort bleiben!

Tag 26-28: Bentota

Unterkunft: Little Swan Guesthouse
Anreise: Bus Richtung Galle bis Matara oder Tuk Tuk für 700 Rupien (etwa 3,67 Euro), dann Zug bis Aluthgama (160 Rupien, etwa 0,84 Euro)

Bentota wird der Ort der Deutschen genannt und tatsächlich werden viele Restaurants und Unterkünfte von Deutschen geführt. Deutsches Essen haben wir leider trotzdem nicht gefunden… Der Strand war schön, aber hat uns nicht ganz so gut gefallen, wie die Strände im Süden. Am zweiten Tag allerdings haben wir noch eine Bootsfahrt über die Lagune unternommen, da sie bei uns in der Unterkunft kostenlos angeboten wurde. Wir sind durch die Mangroven geschippert und haben Krokodile, Leguane, Dschungelfrösche, Affen und allerlei anderes Tierisches entdeckt.

Fazit: Ist ganz nett, aber kein Muss

Tag 29: Negombo

Unterkunft: Number 01 by Taprobane
Anreise: Bus 1: Richtung Colombo bis Colombo (200 Rupien, etwa 1,- Euro)
Bus 2: Richtung Norden hält jeder Bus in Negombo, es gibt aber auch Expressbusse (130 Rupien, etwa 0,68 Euro)
Eine Alternative wäre der Zug, wo du auch in Colombo umsteigen musst. Der Zug fährt allerdings nur fünf mal am Tag, der Bus alle 10 Minuten

Wie am ersten Tag ist es sehr nützlich, von Negombo aus zum Flughafen zu kommen. Wir hätten aber auch von Bentota schon mit dem Taxi fahren können.

Unsere Tipps für deine Rundreise durch Sri Lanka

1. Hole dir unbedingt eine SIM Karte

Hol dir unbedingt direkt am Flughafen eine SIM Karte! Wir haben den Anbieter Dialog gewählt und hatten durchgehend gutes Netz. Das WLAN läuft außer in Colombo, Kandy und Negombo komplett über das LTE Netz und in jeder Unterkunft ist das Volumen längst verbraucht. Ohne SIM Karte hast du somit nie Internet. Sri Lanka hat das wirklich grauenhafteste Internet, das uns auf all unseren Reisen jemals begegnet ist. Das war selbst in Myanmar besser…

2. Nutze günstige Verkehrsmittel

Sri Lanka ist eigentlich kein teures Reiseland, allerdings sind Fahrten mit dem Taxi extrem teuer und nicht immer schneller, als die Busse. Das Busnetz in Sri Lanka ist perfekt ausgebaut und wir haben selten mehr als 1,- Euro für eine Busfahrt gezahlt. Es gibt kleinere Busse mit Klimaanlage, die etwas teurer sind und nicht so oft fahren und natürlich die normalen Busse. Immer dabei: Sehr viele Leute und laute Musik. Da vor allem der Fahrstil der Busfahrer etwas fragwürdig ist, ist Busfahren in Sri Lanka jedes Mal ein Erlebnis.

Busfahren Sri Lanka

Busfahren in Sri Lanka ist jedes Mal ein Erlebnis

Alternativ kannst du ebenfalls sehr günstig mit der Bahn fahren. Sie sind etwas teurer, als die Busse und brauchen länger. Dafür ist Bahnfahren etwas entspannter und du siehst mehr von der Landschaft. Es existiert eine Route von Matara im Süden bis nach Colombo, die viele Strandorte abdeckt, eine Route von Colombo bis ganz in den Norden, eine von Colombo nach Kandy und die sehr beliebte Strecke von Kandy nach Ella. Auf der Strecke von Kandy nach Ella ist es sehr schwer noch Tickets zu bekommen und die Züge sind oft überfüllt. Die anderen Strecken sind deutlich weniger frequentiert. Hier findest du übrigens alle Fahrpläne für das Zugfahren in Sri Lanka.

Bahnfahren in Sri Lanka

Die Bahnen sind bequemer und bieten schönere Ausblicke, als Busfahrten

Natürlich kannst du auch mit dem Tuk Tuk fahren. Vor allem, um vom Bahnhof zur Unterkunft zu kommen, bietet es sich an. Du kannst mit etwa 50-70 Rupien pro Kilometer rechnen, viel mehr solltest du nicht zahlen, also unbedingt handeln!

Richtig cool ist es auch Sri Lanka mit dem eigenen Tuk Tuk zu bereisen. Leider haben wir von dieser Option erst recht spät erfahren, sonst hätten wir es gern gemacht! Die Tuk Tuks kann man in Colombo mieten und auch dort wieder abgeben. Diese coole Option haben wir noch in keinem Land bisher gesehen!

3. Hebe bei der richtigen Bank Geld ab

Unabhängig davon, ob deine Bank Gebühren von dir für das Geldabheben verlangt, gibt es in Sri Lanka viele Automaten, die Geld für das Abheben nehmen (oft 2-4 Euro). Außerdem gibt es einige Banken, die maximal 20.000 Rupien (etwa 100 Euro) ausgeben und zusätzlich immer Gebühren in Rechnung stellen… Die beste Bank zum Abheben ist daher die HNB (Hatton Nationalbank). Dort kannst du bis zu 80.000 Rupien (etwa 400 Euro) abheben und zahlst keine Gebühr!

Übrigens: Damit deine eigene Bank keine Gebühren erhebt, solltest du das kostenlose Konto der DKB  ausprobieren! Dort zahlst du weltweit keine Gebühren beim Abheben und auch die Gebühren für das Zahlen mit der Kreditkarte werden dir wieder erstattet.

4. Iss in deiner Unterkunft

In Sri Lanka wird hauptsächlich Reis und Curry gegessen, das sich weitestgehend kaum unterscheidet. Ob du also in der Unterkunft oder einem günstigen Restaurant isst, macht keine großen Unterschiede. Das Essen in der Unterkunft hat jedoch zwei große Vorteile: Erstens sind die Portionen immer deutlich größer und zweitens musst du nicht so lange auf dein Essen warten. Und das ist ein erheblicher Vorteil: Wir haben noch nie so lange auf ein Essen gewartet, wie auf Sri Lanka: Bis zu zwei Stunden muss man teilweise pro Gericht warten und das ist nicht übertrieben! Wenn du dann zum Frühstück, Mittag- und Abendessen in ein Restaurant gehst, besteht dein halber Tag aus Warten. Ernsthaft! Achte daher am Besten auch darauf, dass deine Unterkunft Frühstück anbietet.

Fazit zu unserer Rundreise durch Sri Lanka

Insgesamt ist Sri Lanka anders, als alle Länder in Südostasien. Irgendwie gefühlt näher an Indien, dreckiger und lauter, wuseliger und einfacher, als Südostasien.

Was uns gefallen hat, ist vor allem die Gastfreundschaft. Außer in Myanmar, haben wir so eine immense Gastfreundschaft selten erlebt. Die Menschen sind unglaublich freundlich und fürsorglich. Vor allem in den Homestays wird man als Mitglied der Familie betrachtet und fühlt sich sofort willkommen! Außerdem ist Sri Lanka landschaftlich sehr abwechslungsreich, hat viele schöne Strände und im Gegensatz zu anderen asiatischen Ländern viele Nationalparks mit den unterschiedlichsten Tieren zu bieten.

Was uns nicht so gut gefallen hat ist vor allem die Lautstärke. In diesem Land ist wirklich alles laut: Laute Musik, tausende Straßenhunde, Muezzin-Gebete Tag und Nacht, hupende Autos und mittendrin sehr viele Menschen. Wenn du das ausblenden kannst, kann Sri Lanka für dich das Ziel deiner Wahl sein und du wirst hier ein paar sehr schöne Wochen erleben!

Für Abenteurer. Für Träumer. Für dich!

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